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Automatisierte Dried-Blood-Spot-Analyse Tröpfchen für Tröpfchen Information

| Redakteur: Doris Popp

Eine automatisierte Gesamtlösung für die Dried-Blood-Spot-Analyse (DBS-A) auf Basis des Multi-Purpose-Samplers (MPS), gekoppelt an ein HPLC-MS/MS-System oder als Workstation, hat Gerstel in Kooperation mit Spark Holland entwickelt.

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MPS-DBS-Sampler
MPS-DBS-Sampler
(Bild: Gerstel)

Der MPS transportiert die DBS-Karte zu einer Kamera. Eine Bilderkennungssoftware bestimmt die Lage und bewertet die Qualität des getrockneten Blutstropfens. Der MPS platziert die Karte in das Desorptionsinterface, in dem eine definierte Fläche des Blutstropfens von einem Lösemittel durchströmt wird, um die Analyten zu desorbieren (Flow Through Desorption, FTDTM). Ein interner Standard lässt sich hinzudosieren, ebenso ein Aufreinigungsschritt auf einer automatisch wechselbaren SPE-Kartusche anschließen. Nach dem Transfer der Analyten in das HPLC-System oder dem Sammeln von Extrakten unter Einsatz der Workstation wird die DBS-Karte freigegeben und die Leitungen werden gespült. Zur Dokumentation wird ein Foto der Karte nach dem Desorptionsschritt angefertigt. Wenn das Gesamtsystem direkt an die HPLC gekoppelt ist, werden die Analyten aus dem desorbierten Bereich auf die HPLC-Säule überführt.

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