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Neubau Uni Ulm feiert Richtfest des Zentrums für Quanten- und Biowissenschaften

| Redakteur: Doris Popp

Rund ein Jahr nach Baubeginn wurde am 27. November 2017 das Richtfest des Forschungsgebäudes „Zentrum für Quanten- und Biowissenschaften“ (ZQB) gefeiert. Das neue Forschungsgebäude mit einer Nutzfläche von rund 2800 m2 entsteht auf dem Campus der Universität Ulm zwischen Albert-Einstein-Allee und Meyerhofstraße.

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Freude über das ZQB-Richtfest (v.l.): Ulms Finanzbürgermeister Martin Bendel, Angela Wehling und Wilmuth Lindenthal (beide VBA, Amt Ulm), MWK-Amtschef Ulrich Steinbach, Prof. Fedor Jelezko (BioQ/ ZQB), Universitätspräsident Prof. Michael Weber, Prof. Martin Plenio (BioQ/ ZQB), Prof. Tanja Weil (BioQ/ZQB) und Uni-Kanzler Dieter Kaufmann.
Freude über das ZQB-Richtfest (v.l.): Ulms Finanzbürgermeister Martin Bendel, Angela Wehling und Wilmuth Lindenthal (beide VBA, Amt Ulm), MWK-Amtschef Ulrich Steinbach, Prof. Fedor Jelezko (BioQ/ ZQB), Universitätspräsident Prof. Michael Weber, Prof. Martin Plenio (BioQ/ ZQB), Prof. Tanja Weil (BioQ/ZQB) und Uni-Kanzler Dieter Kaufmann.
(Bild: Eberhardt/Uni Ulm)

Ulm – In dem viergeschossigen Gebäude werden ab Anfang 2019 etwa 115 Forscher in hochmodernen Laboren zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen sie neue quantentechnologisch basierte Ansätze entwickeln und in die biomedizinische Forschung und Diagnostik tragen. Ihre Ziele sind hochleistungsfähige Sensoren und die Verbesserung bildgebender Verfahren – ein Beispiel ist die Magnetresonanztomographie (MRT) auf Einzelmolekülebene.

„Die Quantenwissenschaften ermöglichen uns völlig neue Einblicke in die Welt biologischer Systeme. Die innovative Technik im ZQB in Ulm schafft die Voraussetzung, dass Forscher aus Physik, Chemie und molekularer Medizin neue Ansätze für die Entwicklung von Medikamenten und Biomaterialien erforschen können“, betonte Ulrich Steinbach, Amtschef des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) beim Richtfest. Das Potenzial der Quantentechnologie sei noch nicht ausgeschöpft und die zweite Quantenrevolution stehe bevor. Ulmer Forscher hätten hierfür beste Voraussetzungen – nicht zuletzt durch den Bau des ZQB.

Universitätspräsident Professor Michael Weber bezog sich in seinem Grußwort auf die rege Bautätigkeit im Jubiläumsjahr der Universität: „Viele Baustellen auf dem Campus zeigen, dass die Universität lebt. Voraussetzung für den Bau des ZQB sind hervorragende Forschung und hohe Drittmitteleinwerbungen“ betonte Weber. Das neue Forschungsgebäude sei ein wichtiger Baustein des Masterplans Wissenschaftsstadt. Der Ulmer Finanzbürgermeister Martin Bendel ergänzte, dass auf dem Eselsberg – auch durch die Straßenbahnlinie 2 – ein neues Stadtquartier entstehe und überbrachte die Glückwünsche von Oberbürgermeister sowie Stadträten zum neuen Forschungsbau.

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