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Batteriezellproduktion Unternehmen zur Entwicklung der Batterie der Zukunft gesucht

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle schafft eine Plattform, um Forschung und Industrie für die Entwicklung der Batteriezellproduktion zusammenzubringen. Dafür werden jetzt Industrieunternehmen gesucht, die zukünftige Inhalte mitbestimmen können.

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Um die Batteriezellproduktion in Deutschland zu fördern, arbeitet die Forschungsfertigung Batteriezelle eng mit der Industrie zusammen.
Um die Batteriezellproduktion in Deutschland zu fördern, arbeitet die Forschungsfertigung Batteriezelle eng mit der Industrie zusammen.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Aachen – Um die Batteriezellproduktion in Deutschland voranzubringen, startet die Fraunhofer Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) eine Plattform, um mit der Industrie zusammenzuarbeiten. Dazu werden jetzt Industriepartner gesucht, die mit ihrem Input dazu beitragen wollen, die zukünftigen Inhalte und Schwerpunkte der Forschung mitzubestimmen. Das Angebot richtet sich an Hersteller von Maschinen und Anlagen zur Batterieproduktion sowie an alle Unternehmen, die bereits Akkumulatoren in ihren Produkten verwenden oder Anwendungen für die Zukunft planen.

Workshop: Gemeinsam die Bedürfnisse der Industrie erarbeiten

Die FFB will sich stark an den Bedürfnissen der Industrie orientieren. Dazu findet im Dezember ein Workshop statt, in dem die Anforderungen an die Batteriezellenproduktion abgesteckt werden. Die Ergebnisse des Workshops erhalten die Teilnehmer im Nachgang exklusiv.

Der Workshop findet am 9. Dezember auf dem RWTH Aachen Campus statt. Teil des Workshops ist der Impulsvortrag zur Batterie der Zukunft Made in Germany. Darauf aufbauend erarbeiten die Teilnehmer die Trendthemen und Bedarfe der Industrie.

Moderne Batterieproduktion made in Germany

Die FFB ist ein neuer Institutsteil des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik IPT und entwickelt eine moderne und skalierbare Batteriezellproduktion. Diese Fabrik stellt eine Forschungs- und Fertigungsinfrastruktur zur Verfügung, mit der kleine, mittlere und auch große Unternehmen sowie andere Forschungseinrichtungen die seriennahe Produktion neuer Batterien erproben und verbessern können. Bis 2022 soll die Fabrik stehen, Anfang 2023 ist der Produktionsstart geplant. Gefördert wird die FFB durch den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen mit 700 Millionen Euro.

Thema der FFB ist der gesamte Wertschöpfungskette der Batteriezellproduktion:

  • Materialproduktion
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Zellherstellung
  • Batterienutzung
  • Recycling

Eine mögliche Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung sind gemeinsame Studien. Zudem will die FFB neue Erkenntnisse auf Kongressen und Fachtagungen teilen und ein umfassendes Weiterbildungsprogramm erstellen, um Fachpersonal, Wissenschaftler und Studenten auf den neuesten Stand zu bringen.

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