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Schnellere und weniger invasive Untersuchung Verbesserte Alzheimer Diagnose durch Bluttest

Quelle: Pressemitteilung Roche 2 min Lesedauer

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Ein minimal-invasiver, blutbasierte Test soll beim Ausschluss der Alzheimer-Pathologie unterstützen. Entwickelt wurde der Test vom Hersteller Roche in Zusammenarbeit mit Eli Lilly and Company und soll in Verbindung mit anderen klinischen Informationen verwendet werden, um die Alzheimer-Krankheit als Ursache für den Abbau der kognitiven Fähigkeiten auszuschließen.

Künftig könnte der Elecsys pTau181 Bluttest genutzt werden, um Alzheimer anhand von Blutproben auszuschließen. (Symbolbild)(Bild:  frei lizenziert/ National Cancer Institute / Unsplash)
Künftig könnte der Elecsys pTau181 Bluttest genutzt werden, um Alzheimer anhand von Blutproben auszuschließen. (Symbolbild)
(Bild: frei lizenziert/ National Cancer Institute / Unsplash)

Eine frühe und genaue Diagnose der Alzheimer-Krankheit ist überall auf der Welt mit Hindernissen verbunden. Bis zu 75 % der Menschen, die mit Symptomen leben, werden nicht diagnostiziert und selbst diejenigen, die eine Diagnose erhalten, warten im Durchschnitt fast drei Jahre nach Beginn der Symptome auf ihre Diagnose. Die Identifizierung einer Amyloid-Pathologie ist für die Diagnose und Behandlung der Alzheimer-Krankheit entscheidend. Aktuelle Methoden zur Bestätigung dieser Amyloid-Pathologie – einschließlich Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Liquoruntersuchung – können jedoch teuer, schwer zugänglich und invasiv sein.

Ein negativer Test reduziert invasive Untersuchungen

Ein neuer Test des Unternehmens Roche soll nun schneller und weniger invasiv Klarheit bringen. Der Elecsys pTau181 ist der erste nach der Verordnung für In-vitro-Diagnostikazertifizierte blutbasierte Tau Immunoassay zum Ausschluss der Alzheimer-assoziierten Pathologie. Dies könnte die Notwendigkeit weiterer konfirmatorischer Untersuchungen bei Patienten mit negativem Test reduzieren, denn die Ergebnisse klinischer Studien belegen, dass der Test effektiv in verschiedenen Versorgungsbereichen implementiert werden könnte. Patienten mit positiven Testergebnissen könnten sich dann weiteren Tests unterziehen, was eine frühere Identifizierung der Alzheimer-Pathologie unterstützt, wodurch die Betroffenen fundierte Entscheidungen über ihre zukünftige Versorgung treffen können.

Der Test von Roche hat die CE-Kennzeichnung erhalten und soll ab Herbst 2025 erhältlich sein. Die CE-Kennzeichnung für den Test basiert auf Daten einer prospektiven, multizentrischen Studie mit 787 Patienten aus den USA, Europa und Australien. Die Studie zeigt, dass der Test bei einer Prävalenz von 22,5 % für Amyloid-Positivität, wie sie mittels PET-Scans ermittelt wurde, mit einem hohen negativen prädiktiven Wert von 93,8 % in der Lage ist, eine Alzheimer-Krankheit auszuschließen, und dabei eine Sensitivität von 83,6 % aufweist. Alter, Geschlecht, Body-Mass-Index oder eingeschränkte Nierenfunktion hatten nur minimale Auswirkungen auf die Ausschlussleistung des Tests. Diese diagnostische Zulassungsstudie untersuchte die klinische Leistung des Tests bei einer vielfältigen Patientenpopulation im Alter von 55 bis 80 Jahren. Diese Population spiegelt die Patienten, die von dem Test profitieren könnten, wider. Es handelte sich um eine Untergruppe von Patienten aus einer umfassenderen Studie mit breiten Einschlusskriterien, um sicherzustellen, dass der Test effektiv über verschiedene Regionen und Ethnien hinweg verwendet werden kann.

Ein Test mit Zukunft

Roche betont, dass die zunehmende Belastung von Gesellschaft und Gesundheitssystemen durch die Alzheimer-Krankheit mit der alternden Weltbevölkerung wachse. Ärzte könnten mit Hilfe des neun Tests Patienten und ihren Angehörigen die nötige Klarheit bei der Ursachenfindung für kognitive Einschränkungen verschaffen. Dieser Test habe durch die Ermöglichung eines früheren und weniger invasiven Ausschlusses das Potenzial, die Patientenergebnisse zu verbessern und die Kosten für die Gesundheitssysteme weltweit zu senken.

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