Im Labor spricht der Thermocycler mit dem Autosampler – und überhaupt sind viele Geräte untereinander vernetzt. Nicht immer ist das besonders elegant gelöst. Wie man mit einem Open- Source-Ansatz die Schnittstellen zwischen Laborgerät und LIMS optimieren kann, zeigt ein Fallbeispiel aus dem LADR-Zentrallabor.
Abb.1: Im Labor fallen Unmengen von Daten an, die zwischen verschiedenen Geräten sowie dem Anwender selbst hin und her kommuniziert werden müssen.
In Laboren treffen Spezialgeräte und komplexe Softwarelösungen aufeinander – nicht immer gelingt das Zusammenspiel zwischen Hard- und Software allerdings reibungslos. Am Beispiel eines Real-Time-PCR-Gerätes zeigen Matthias Mailänder von Lablicate und seine Kollegen vom LADR Zentrallabor, wie man Auswertesoftware anwenderfreundlich optimiert und an die Schnittstellen zu einem bestehenden Laborinformations- und Management-System anpasst, in diesem Fall Lisa-LIMS von Triestram und Partner.
Gemeinsame Sprache finden
Gerätehersteller haben lange Zeit auf eigens programmierte, proprietäre Dateiformate gesetzt, um Anwender an ihre Produkte zu binden und die Hoheit über die Programmierung zu behalten. Das ist heutzutage hinderlich, weil oft Geräte verschiedener Hersteller untereinander und mit dem LIMS kommunizieren müssen. Es gibt deshalb das Bestreben, einen allgemeinen Standard für Dateiformate zu finden. Ein aussichtsreicher Kandidat ist AnIML oder das Allotrope Data Format (ADF), ein offenes XML-Dateiformat zum Speichern und Teilen von Daten. Mit Konvertern können bereits Daten von über 200 Gerätemodellen in dieses Open-Source-Format überführt werden.
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