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Sicherheit durch Hygiene
Wirklich sauber? Tipps für die richtige Laborglasaufbereitung und Umfeldhygiene

Ein Gastbeitrag von Linda Ertl und Beate Zielonka, Chemische Fabrik Dr. Weigert 5 min Lesedauer

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Im Haushalt legen viele Menschen Wert auf Hygiene. Der eine mehr, der andere weniger. Doch im Labor sind saubere Utensilien und ein sauberer Arbeitsbereich essenziell, denn Kontaminationen können Analysenergebnisse verfälschen und schlimmstenfalls Mitarbeiter gefährden. Was es dabei zu beachten gilt, welche Reinigungsmittel sich für welche Verschmutzungen eignen oder welche Rolle die Wasserqualität bei der Reinigung spielt, lesen Sie hier.

Abb. 1: Eine nachhaltige Reinigung bzw. Desinfektion von Laboroberflächen verhindert, dass einzelne Prozessschritte gefährdet werden.(Bild:  Chemische Fabrik Dr. Weigert)
Abb. 1: Eine nachhaltige Reinigung bzw. Desinfektion von Laboroberflächen verhindert, dass einzelne Prozessschritte gefährdet werden.
(Bild: Chemische Fabrik Dr. Weigert)

Während der täglichen Arbeit im Labor sind Labor­gläser und Laborutensilien als Arbeitsgeräte unverzichtbar. Sie werden benötigt, um Analysen, Synthesen oder Versuche durchzuführen. Die Sauberkeit der Labor­gläser spielt dabei eine entscheidende Rolle. Laborglas sollte nicht nur optisch sauber, sondern frei von Rückständen sein, die Analyse- und Versuchs­ergebnisse beeinflussen könnten. Es gilt die einfache Regel: Genaue Mess- und Analyseergebnisse lassen sich nur dann ermitteln, wenn die Reinheit der eingesetzten Hilfsmittel festgelegt und sichergestellt ist. Was es bei der richtigen Reinigung und Pflege von Laborglas zu beachten gibt, welche Reinigungsmittel sich für welche Verschmutzungen eignen und welche Rolle die Wasserqualität bei der Reinigung spielt, wird nachfolgend beschrieben.

Aufgrund der vielfältigen Anwendungsbereiche im Labor und der damit verbundenen unterschiedlichen Anschmutzungen stellt die rückstandslose Laborglasreinigung so manchen Anwender vor eine Her­ausforderung.