Suchen

Registrierungspflichtiger Artikel

Kein Eiertanz

Antibiotika im Ei: Vollständig automatisierte LC-MS-Analyse

| Autor/ Redakteur: Guido Deußing* / Dr. Ilka Ottleben

Für den Nachweis von Antibiotika in der Matrix Ei ist die LC-MS/MS prädestiniert, und zwar nach einer vorangegangenen umfangreichen Probenvorbereitung. Die ist im Grunde einfach, jedoch arbeits- und zeitintensiv. US-amerikanische Applikationsexperten haben eine gängige manuelle Methode kurzerhand vollständig automatisiert.

Firmen zum Thema

Abb.1: Der Einsatz von Antibiotika im Hühnerstall birgt die Gefahr, dass Rückstände nicht nur äußerlich der Eischale anhaften, sondern ebenso auch in das Innere des Eis gelangen können.
Abb.1: Der Einsatz von Antibiotika im Hühnerstall birgt die Gefahr, dass Rückstände nicht nur äußerlich der Eischale anhaften, sondern ebenso auch in das Innere des Eis gelangen können.
(Bild: ©Anatolii - stock.adobe.com_[M]-Kübert)

Sich mit Salmonellen zu infizieren, ist vermutlich eine der größeren Sorgen, die Verbraucher beim Verzehr von Eiern und Eierspeisen plagen. Das kommt vor, allerdings wohl eher selten. Ein wenig offensichtliches, dafür aber nicht zu unterschätzendes Gesundheitsrisiko zeichnet sich für den Eiliebhaber an anderer Stelle ab: Es geht um den Einsatz von Antibiotika in Hühnerställen.

Die Verabreichung der Medikation erfolgt mit dem Ziel, Schadkeime wie Salmonellen zu bekämpfen und den Ausbruch von Epidemien zu verhindern. Dass so etwas im Tierreich vorkommt, also die seuchenartige Ausbreitung von Infektionskrankheiten, unterstreichen Bezeichnungen wie „Schweinepest“ oder „Vogelgrippe“, die allerdings Phänomene begrifflich fassen, die mit der Massentierhaltung eng vergesellschaftet sind.