KI-basierte Robotik im Labor Automationshilfe fürs Labor: ein Arm mit Kamera-Augen
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Ein erster Schritt in Richtung Laborautomation: Der kollaborative Roboterarm „Buddy“ zeigt im Pilotprojekt, wie leicht sich eine Automationslösung in bestehende Prozesse integrieren lässt. Er scannt und sortiert Probenröhrchen in jeder Ausrichtung und reagiert passend auf Abweichungen oder menschliche Fehler. So gelingt Automation im Handumdrehen.
Für Labore gibt es derzeit viele Herausforderungen zu bewältigen: Fachkräftemangel, Lieferengpässe, die zu Änderungen der Prozesse oder Umstrukturierung der Arbeit führen, und eine generell steigende Nachfrage, die es zu bedienen gilt. Gleichzeitig ist der Automatisierungsgrad vielerorts noch sehr gering. Große Labore mit hohem Durchsatz können zwar viele Prozesse mit Vollautomaten oder Förderbändern automatisieren, aber die Mehrheit der Labore ist dafür zu klein und die Varianz an unterschiedlichen Assays zu hoch, um sie mit großen und teuren Geräten zu automatisieren. Automatisierungen im Markt sind bisher nicht flexibel genug und entweder beschränkt in ihrem Anwendungsgebiet, oder nur individuell und mit hohem manuellem Aufwand anpassbar. Oft schrecken schon die hohen Anschaffungskosten der Systeme ab, teils müssen aber auch bestehende Geräte ersetzt werden, da die älteren nicht digitalisierbar sind.
Diese Herausforderungen wurden auch dem Hamburger Start-Up Bahead immer wieder vor Augen geführt. Da gerade einfache händische Aufgaben im Labor automatisiert werden müssen, hat ein Team dort ein System entwickelt, das auf einem einfachen, aber effektiven Prinzip beruht: Es soll wie ein menschlicher Arm agieren – und wie ein menschliches Auge sehen können.
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