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Life Sciences Bridge Award Bewerbungsstart für höchstdotierten deutschen Life-Sciences-Nachwuchspreis

Quelle: Pressemitteilung Aventis Foundation 2 min Lesedauer

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Großartige Forschung gebührend belohnen: Die Aventis Foundation lobt 2026 wieder drei Life Sciences Bridge Awards mit je 100.000 Euro aus. Nachwuchsforschende aus den Lebenswissenschaften können sich bis 30. April bewerben. Welche Voraussetzungen gelten, und wie viel des Preisgelds für private Zwecke genutzt werden darf, verraten wir hier.

Die Aventis Foundation fördert auch 2026 wieder drei junge Wissenschaftler mit dem Life-Sciences-Nachwuchspreis, der mit je 100.000 Euro dotiert ist (Symbolbild).(Bild: ©  tahubulat - stock.adobe.com)
Die Aventis Foundation fördert auch 2026 wieder drei junge Wissenschaftler mit dem Life-Sciences-Nachwuchspreis, der mit je 100.000 Euro dotiert ist (Symbolbild).
(Bild: © tahubulat - stock.adobe.com)

Die Bewerbungsphase für den Life Sciences Bridge Award der Aventis Foundation hat begonnen. Bis zum 30. April 2026 können begabte Nachwuchsforschende aus dem Bereich der Lebenswissenschaften ihre Bewerbungsunterlagen im Blog der Aventis Foundation einreichen. Voraussetzung: Die Bewerber dürfen keine unbefristete Professur innehaben und müssen an einer von 30 Partner-Hochschulen angestellt sein. Der 2019 erstmals ausgelobte Bridge Award wird Ende September an bis zu drei Personen vergeben. Sie erhalten jeweils 100.000 Euro. Zehn Prozent davon dürfen sie für persönliche Zwecke nutzen, der Rest ist der Finanzierung ihrer Forschung vorbehalten.

Im Life Sciences Bridge Award bündelt die Aventis Foundation ihr Engagement in der Wissenschaftsförderung. Mit ihm will die Stiftung herausragenden akademischen Wissenschaftlern eine Brücke zwischen Promotion und Professur bauen. So sollen die universitäre Spitzenforschung in Deutschland gestärkt und besonders begabte Nachwuchskräfte ermutigt werden, trotz ungewisser Zukunftsaussichten in einem chronisch unterfinanzierten Umfeld an einer akademischen Karriere festzuhalten.

Bewerbungsvoraussetzungen

Die bis zu drei Bridge Awards jeden Jahres sind mit jeweils 100.000 Euro dotiert, von denen 90 Prozent forschungsgebunden ausgegeben werden müssen. „Wir fördern Persönlichkeiten, die mit Mut und Kreativität neue wissenschaftliche Wege gehen und aus eigener Initiative ungewöhnliche Ideen verwirklichen“, erklärt der Vorsitzende der Preis-Jury, Prof. Dr. Werner Müller-Esterl. „Das Preisgeld kommt direkt in den Laboren an“, ergänzt Prof. Dr. Günther Wess, der Kuratoriumsvorsitzende der Aventis Foundation. „Hoffnungsvolle junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen können ohne bürokratische Hemmnisse darüber verfügen, beispielsweise einen Doktoranden einstellen oder Geräte anschaffen.“

Eine Bewerbung um den Preis ist frühestens drei Jahre nach der Promotion für alle Wissenschaftler möglich, die eine akademische Karriere anstreben, noch keine unbefristete Professur haben und innovative Forschungsansätze in den Lebenswissenschaften verfolgen (Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie, jeweils in Verbindung auch mit Mathematik, Ingenieurwesen und Informatik). Bewerbungsberechtigt sind Angestellte der 30 Universitäten (s. Tabelle 1), deren Forschungsleistung auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften gemäß dem aktuellen Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft am größten ist.

Von den 20 Preisträgern der Jahre 2019 bis 2025 haben schon 13 das Förderziel einer unbefristeten Professur erreicht. Die Gewinner des diesjährigen Life Sciences Bridge Awards werden am 25. September 2026 in Frankfurt vorgestellt und ausgezeichnet.

Tabelle 1: Liste der 30 Partneruniversitäten des Life Sciences Bridge Award 2026


Universitäten (1–15) Universitäten (16–30)
RWTH Aachen Universität Hamburg
Freie Universität Berlin Leibniz Universität Hannover
Humboldt-Universität zu Berlin (inkl. Charité) Universität Heidelberg
Technische Universität Berlin Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ruhr-Universität Bochum Karlsruher Institut für Technologie (Karlsruhe)
Universität Bonn Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Universität Bremen Universität zu Köln
Technische Universität Darmstadt Universität Leipzig
Technische Universität Dresden Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Universität Duisburg-Essen Ludwig-Maximilians-Universität München
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Technische Universität München
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Goethe-Universität Frankfurt am Main Universität Stuttgart
Universität Freiburg Eberhard Karls Universität Tübingen
Universität Göttingen Julius-Maximilians-Universität Würzburg

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