Bakterien verbünden sich gegen Amöbe (Wissenschaftsbild des Tages)
Kooperation gibt es auch bei Bakterien. Pseudomonas sp. SZ40 und Paenibacillus sp. SZ31 verbünden sich, um nicht gefressen zu werden.
Die Kooperation der beiden Bakterien beruht auf einem Naturstoff, einem Lipopeptid namens Syringafactin. Es wird von Pseudomonas produziert, jedoch erst durch eine von Paenibacillus verursachte Modifikation für angreifende Amöben gefährlich.
Gemeinsam schützen sich die Bakterien so vor ihrem Fressfeind, wie ein Team vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) nun gezeigt hat.
Mittels bildgebender Massenspektrometrie (MALDI) wird das Zusammenspiel sichtbar: In Blau das von Pseudomonas syringae SZ57 produzierte Lipopeptid Syringafactin, in Grün das bereits durch Paenibacillus sp. SZ31 veränderte und nun für Amöben toxische Lipopeptid.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 26.2.2026 (Bild: Leibniz-HKI)

