Bakterien verbünden sich gegen Amöbe (Wissenschaftsbild des Tages)
Forscher des Institute of Environmental Science and Technology der Universitat Autònoma de Barcelona haben erstmals einen Prozess der Plankton-Tropikalisierung im westlichen Mittelmeer nachgewiesen. Die Studie zeigt, dass die Ausbreitung mikroskopischer Warmwasser-Arten einen klaren und frühen Hinweis auf Tropikalisierungsauswirkungen auf Meeresökosysteme liefert.
Das Mittelmeer ist einer der größten Biodiversitäts-Hotspots der Welt und gleichzeitig eine der Regionen, die am stärksten durch den Klimawandel gefährdet sind. Ein Team des Institute of Environmental Science and Technology der Universitat Autònoma de Barcelona hat nun erstmals einen Prozess der Plankton-Tropikalisierung im westlichen Mittelmeer nachgewiesen. Die Studie zeigt, dass die Ausbreitung mikroskopischer Warmwasser-Arten einen klaren und frühen Hinweis auf Tropikalisierungsfolgen für die Meeresökosysteme liefert.
Während die Diversität der Coccolithophoren seit Beginn der Industriezeit schnell zugenommen hat, ist die Diversität der planktonischen Foraminiferen zurückgegangen. Besonders bemerkenswert ist die Zunahme von Gephyrocapsa oceanica (s. Bild), einer Coccolithophoren-Art aus tropischen Atlantikgewässern, die lange im Mittelmeer vorhanden war und sich durch die Straße von Gibraltar ausbreitet.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 24.2.2026 (Bild: Champalimaud Foundation)

