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F&E-Aktivitäten BASF will Forschung weiter beschleunigen

| Redakteur: Doris Popp

BASF schärft ihre Erfolgsfaktoren, um mit Innovationen und technologischem Vorsprung profitabel zu wachsen. Anlässlich der Forschungspressekonferenz präsentierte BASF aktuelle Projekte aus den drei globalen Forschungsplattformen.

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Im Jahr 2015 waren weltweit rund 10.000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung beschäftigt. Im neuen Forschungsgebäude B007 in Ludwigshafen forschen beispielsweise Wissenschaftler in den Bereichen Materialphysik, Formulierung und Effektstoffe zusammen mit Polymerchemikern im Nachbargebäude. Die Wege sind kurz, über eine Brücke sind beide Gebäude verbunden. Van Tay Nguyen (links), Bernhard von Vacano (Mitte links), Sebastian Müller (Mitte rechts), alle Mitarbeiter der Materialphysik und Fangfang Chu (rechts), Chemikerin in der Formulierungsforschung, auf dem Weg über die Verbindungsbrücke.
Im Jahr 2015 waren weltweit rund 10.000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung beschäftigt. Im neuen Forschungsgebäude B007 in Ludwigshafen forschen beispielsweise Wissenschaftler in den Bereichen Materialphysik, Formulierung und Effektstoffe zusammen mit Polymerchemikern im Nachbargebäude. Die Wege sind kurz, über eine Brücke sind beide Gebäude verbunden. Van Tay Nguyen (links), Bernhard von Vacano (Mitte links), Sebastian Müller (Mitte rechts), alle Mitarbeiter der Materialphysik und Fangfang Chu (rechts), Chemikerin in der Formulierungsforschung, auf dem Weg über die Verbindungsbrücke.
(Bild: BASF SE)

Ludwigshafen – Die innovationsgetriebene Welt der Chemie- und Technologie-Unternehmen kennzeichnet ein ständiger Veränderungsprozess. Um in diesem Umfeld auf Dauer erfolgreich zu sein, beschleunige und fokussiere BASF ihre Forschung und Entwicklung noch weiter, betonte Dr. Martin Brudermüller, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Technology Officer der BASF, auf der Forschungspressekonferenz am 8. Juni in Ludwigshafen. Auch wenn die Forschung mit einem Output von etwa 10 Milliarden Euro Umsatz mit innovativen Produkten schon sehr erfolgreich sei, gelte es, die etablierten Vorgehensweisen an sich verändernde Rahmenbedingungen anzupassen.

„Erfolgsfaktoren für unsere Forschung sind Kreativität, Effizienz und Integration“, erklärte Brudermüller. Kreativität zu fördern und die dafür notwendigen Bedingungen zu schaffen, gehöre zu den wichtigsten Aufgaben. Unterstützt werde kreatives und effizientes Arbeiten auch durch Integration. „Dazu müssen wir die Kompetenzen unseres Forschungs- und Entwicklungsverbunds weltweit intelligent kombinieren und gleichzeitig unsere Netzwerke außerhalb des Unternehmens nutzen.“ Fokus und Disziplin ausgewogen kombiniert mit Flexibilität und Offenheit sei der Anspruch an jeden Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung. „Wir gewinnen Geschwindigkeit, indem wir uns ständig fordern, auf Veränderungen flexibel reagieren und die richtigen Themen zielgerichtet anpacken“, verdeutlichte Brudermüller.

Globaler Wissensverbund liefert starke Zahlen

Chemiebasierte Innovationen erfordern eine marktorientierte Forschung und Entwicklung, die sich stark an den Bedürfnissen der Kunden orientiert. Die Forschungspipeline der BASF umfasste im Jahr 2015 etwa 3000 Projekte, die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung stiegen auf 1953 Millionen Euro (2014: 1884 Millionen Euro). 79 Prozent dieser Forschungsaufwendungen verantworteten die operativen Unternehmensbereiche, die übrigen 21 Prozent entfielen auf die bereichsübergreifende Konzernforschung. Hier werden langfristige, für die BASF-Gruppe strategisch wichtige Themenfelder bearbeitet. Um vielversprechende Ideen noch schneller auf den Markt zu bringen, werden die laufenden Forschungsprojekte regelmäßig in einem mehrstufigen Prozess bewertet und die Themenschwerpunkte daran orientiert.

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