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Ofen Bestimmung der CO2-Reaktivität

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Carbolite hat einen Spezialofen entwickelt, der die CO2-Reaktivität von Petrolkoks, dem späteren Anodenmaterial, nach der Norm ISO 12981-1 bestimmt.

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Der Spezialofen für die Bestimmung der Kohlendioxid-Aktivität
Der Spezialofen für die Bestimmung der Kohlendioxid-Aktivität
(Bild: Carbolite)

Industriell gefertigte Produkte aus Leichtbauwerkstoffen wie Aluminium verursachen geringere Energiekosten während ihrer Lebensdauer. Für die Aluminiumgewinnung müssen hochreine Anodenmaterialien verwendet werden, um hochwertiges Aluminium darstellen zu können. Carbolite hat einen Ofen entwickelt, der die Reaktivität von Petrolkoks, dem späteren Anodenmaterial, nach der Norm ISO 12981-1 bestimmt. Während des Prozesses heizt der vertikal angeordnete Ofen in deutlich weniger als einer Stunde auf 1000 °C und hält diese Temperatur mit einer Genauigkeit von ±1 °C. Die Temperatur in der Probenkammer wird durch ein Thermoelement ständig kontrolliert. Die Regelung erfolgt über einen hochwertigen digitalen PID-Regler. Ein akustischer Alarm ertönt, wenn die Temperatur stabil ist und mit der Messung begonnen werden kann. Ein separater Übertemperaturschutz verhindert ein Überhitzen des Systems.

In die Ofenapparatur ist ein CO2-Gas-Kontrollsystem integriert, das den Eingangsdruck einstellt und den Gasdurchfluss mit Hilfe eines digitalen Massendurchflussreglers reguliert. Dadurch wird der CO2-Gasfluss durch die Probenkammer während der Probenuntersuchung normgerecht konstant bei 50 l/h gehalten. Geschaltet wird das Gas durch digitale Ausgänge im Temperaturregler.

Bei einer Temperatur von 1000 °C reagiert das CO2-Gas mit dem Petrolkoks zu Kohlenmonoxid. Dies führt zu einem Gewichtsverlust der Probe, welcher ermittelt wird, um die Qualität des Petrolkokses zu bestimmen.

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