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Bio- & Pharmaanalytik

Methoden zum qualitativen und quantitativen Nukleinsäure- und Proteinnachweis bilden die zentralen Säulen der Bioanalytik. Das Spektrum an Technologien und Applikationen im Bereich der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung wächst unaufhaltsam. In dem Special Bioanalytik zeigen wir Ihnen, welche Gerätelösungen derzeit auf dem Markt sind. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Entwicklungen und neue Applikationen etablierter Verfahren vor.

„Alte Freunde“: Bakterien helfen Landbewohnern beim Stress abbauen

Stressresilienz & Immunsystem

„Alte Freunde“: Bakterien helfen Landbewohnern beim Stress abbauen

Was macht das Landleben eigentlich so gesund? Die dörfliche Ruhe, die frische Luft oder die intakte Nachbarschaft? Wissenschaftler der Universität Ulm haben darauf eine ganz andere Antwort: Landbewohner mit engem Kontakt zu Nutztieren können Stresssituationen immunologisch viel besser bewältigen als Großstädter, die ohne Haustiere aufgewachsen sind. Hilfe beim Stress abbauen bekommen sie dabei von den „old friends“ unter den Bakterien. lesen

TCM mit Nebenwirkung: Substanz aus Chinesischer Medizin kann Herzrhythmusstörungen auslösen

Evodia rutaecarpa

TCM mit Nebenwirkung: Substanz aus Chinesischer Medizin kann Herzrhythmusstörungen auslösen

Die Traditionelle Chinesische Medizin erfreut sich auch hierzulande zunehmender Beliebtheit. Doch es gibt auch Risiken, denn Arzneipflanzen können hochaktive Substanzen mit z.T. gefährlichen Nebenwirkungen enthalten. Nun wiesen Forschende an den Universitäten Basel, Wien und Utrecht in einer in der TCM häufig verwendeten Arzneipflanze – Evodia rutaecarpa – Substanzen nach, die Herzrhythmusstörungen auslösen können. lesen

Was Schnurrhaare so empfindlich macht

Tasthaare von Tieren

Was Schnurrhaare so empfindlich macht

Sie erlauben es Tieren, sich im Dunkeln oder in trübem Wasser zu orientieren, Gefahren wahrzunehmen oder Nahrung aufzuspüren – doch was macht die Tasthaare, auch Schnurrhaare genannt, von Tieren so außerordentlich empfindlich? Forscher haben nun herausgefunden, dass dafür nicht die Tasthaare selbst, sondern etwas anderes entscheidend ist. lesen

Besser Hören mit Licht: Neue Cochlea-Implantate sollen Hörvermögen für Melodien verbessern

Optogenetische Cochlea-Implantate

Besser Hören mit Licht: Neue Cochlea-Implantate sollen Hörvermögen für Melodien verbessern

Künstliche Hörhilfen – sogenannte Cochlea-Implantate – stimulieren den Hörnerv mittels kleiner Elektroden und können so zumindest einen Teil des Hörvermögens wiederherstellen. Allerdings ist das Hörvermögen der Betroffenen mit diesen Cochlea-Implantaten durch die reduzierte Information über Melodien in Sprache und Musik eingeschränkt. Forscher wollen nun basierend auf der so genannten Optogenetik neue Cochlea-Implantate entwickeln, die es tauben Menschen künftig ermöglichen sollen, beispielsweise Sprache in lauter Umgebung zu verstehen oder Musik zu hören. lesen

Neuer Therapieansatz gegen Herpesvirus entdeckt

Killer-T-Zellen

Neuer Therapieansatz gegen Herpesvirus entdeckt

Viele Menschen tragen das Herpesvirus 6 in sich, ohne das sie sich dessen bewusst sind. Erst wenn ihre Immunabwehr geschwächt ist, kann es gesundheitliche Folgen haben, bis zur Schädigung verschiedener Organe. Forscher am Helmholtz Zentrum München haben nun Virusbestandteile identifiziert, an denen so genannte Killer-T-Zellen angreifen können – ein möglicher Ansatz für neue Therapien. lesen

„Aha!“ – Geheimnis von Geistesblitzen entschlüsselt

Kreativität und Geistesblitze

„Aha!“ – Geheimnis von Geistesblitzen entschlüsselt

Jeder kennt das: Man grübelt über ein kreatives Problem oder ein Rätsel und plötzlich – helle Freude – durchfährt es einen wie ein Blitz und die Antwort ist in unserem Kopf. Was bei einem solchen Geistesblitz tatsächlich in unserem Gehirn passiert, warum solche „Aha-Momente“ so einprägsam sind und was für eine Rolle die stimmungsaufhellende Substanz Dopamin im Zusammenhang mit unserer geistigen Kreativität spielt, hat nun ein internationales Forscherteam herausgefunden. lesen

Schilddrüsenhormone heilen Muskeln

Schilddrüsenhormon-Aufnahme & Muskelschwäche

Schilddrüsenhormone heilen Muskeln

Dass Schilddrüsenhormone eine Rolle bei der Regenerierung verletzter Muskeln spielen, ist schon länger bekannt. Nun haben Forscher untersucht, wie genau Gehirn, Schilddrüsenhormone und Skelettmuskulatur miteinander zusammenhängen. Die Forscher hoffen, dass ihre Forschungsergebnisse neben dem wichtigen Grundlagenverständnis auch einen neuen Ansatzpunkt für die Behandlung einer schwerwiegenden Erkrankung liefern. Das Allan-Herndon-Dudley-Syndrom ist u.a. durch Muskelschwäche gekennzeichnet. lesen

Nachkommen profitieren von körperlicher Aktivität der Eltern

Tier-Experiment bestätigt

Nachkommen profitieren von körperlicher Aktivität der Eltern

Können wir Eigenschaften auf unsere Nachfahren übertragen? Forscher des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen in Göttingen und München und der Universitätsmedizin Göttingen haben nun festgestellt, dass körperliche und geistige Aktivität nicht nur gut für das eigene Gehirn sind, sie können auch die Lernfähigkeit späterer Nachkommen beeinflussen. Mäuseexperimente lassen diesen Schluss zu. lesen

Hunger– Wie unser Gehirn ihn reguliert

Regulation des Hungergefühls

Hunger– Wie unser Gehirn ihn reguliert

Ist der Magen leer, beginnt es früher oder später darin zu rumpeln, das Verlangen nach Nahrung steigt – wir bekommen Hunger. Doch wie funktioniert das eigentlich? Woher „weiß“ unser Gehirn, dass wir Hunger haben und wie vermittelt es uns, was dagegen zu unternehmen ist? Dem sind Leipziger Forscher nun im Detail auf die Spur gegangen und haben dabei entdeckt wie Peptidhormone mit ihren Rezeptoren wechselwirken. Ihre Ergebnisse haben neben ihrer Bedeutung für die Gewichtskontrolle auch noch andere ungeahnte Anwendungspotenziale. lesen

Echtzeit-Filme aus unserem Körper: Vom Sprechen bis zum Herzschlag

Echtzeit-MRT

Echtzeit-Filme aus unserem Körper: Vom Sprechen bis zum Herzschlag

Gibt es bei einer Person Auffälligkeiten im Hirngewebe? Liegt ein Bandscheibenvorfall vor? Um derartige Fragen zu beantworten, untersuchen Radiologen heutzutage Patienten mithilfe eines Magnetresonanz-Tomografen (MRT). Es war ein Göttinger Forscher und sein Team, die dafür gesorgt haben, dass die MRT-Technologie heute bis zu 10.000 mal schneller ist, als zu ihren Anfängen. Zudem schafften die Forscher den Durchbruch hin zur Echtzeit-MRT, die faszinierende Einblicke in unseren Körper ermöglicht. Dafür ist Jens Frahm nun für den Europäischen Erfinderpreis 2018 nominiert worden. lesen

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