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Bio- & Pharmaanalytik

Methoden zum qualitativen und quantitativen Nukleinsäure- und Proteinnachweis bilden die zentralen Säulen der Bioanalytik. Das Spektrum an Technologien und Applikationen im Bereich der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung wächst unaufhaltsam. In dem Special Bioanalytik zeigen wir Ihnen, welche Gerätelösungen derzeit auf dem Markt sind. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Entwicklungen und neue Applikationen etablierter Verfahren vor.

Bluttest für ALS-Diagnose

Amyotrophe Lateralsklerose erkennen

Bluttest für ALS-Diagnose

Die Differenzialdiagnose von Amyotropher Lateralsklerose (ALS) ist selbst für erfahrene Mediziner schwierig zu stellen. Ein neuer Bluttest verspricht nun schnellere Klarheit über die Nervenkrankheit. Die von Ulmer und Mailänder Forschern entwickelte Methode soll zudem eine Prognose des Krankheitsverlaufes ermöglichen. lesen

Hausstauballergie und Pilzinfektionen – gemeinsame Schlüsselstelle identifiziert

Neuer Ansatzpunkt für Therapien

Hausstauballergie und Pilzinfektionen – gemeinsame Schlüsselstelle identifiziert

Ob der Schimmelpilz Aspergillus, die Hefe Candida oder aber das Außenskelett von Insekten und Spinnentieren, zu denen die so genannten Hausstaubmilben gehören – sie alle besitzen Chitin als wichtigen Bestandteil von Zellwand oder Außenskellett. Für den menschlichen Körper ist der Naturstoff jedoch fremd und ein Alarmsignal. Eine Reaktion darauf ist im Fall einer Infektion gut und gewünscht im Fall einer Allergie nicht. Wie der Körper das Alarmsignal Chitin erkennt, haben nun Forscher der Universität Tübingen erstmals entdeckt und damit einen wichtigen Ansatzpunkt für neue Therapien. lesen

Kinderwunsch: Der Duft der Frauen und was er über ihre Fruchtbarkeit verrät

Analyse biogener VOCs per GC/MS

Kinderwunsch: Der Duft der Frauen und was er über ihre Fruchtbarkeit verrät

Eine Frau mit Kinderwunsch kann sich verschiedener Methoden bedienen, um den Zeitpunkt innerhalb ihres Menstruationszyklus zu bestimmen, der sich als günstig erweist, um schwanger zu werden. Auch die Bestimmung flüchtiger Biomarker in Form von flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs) per GC/MS ist in mehrerer Hinsicht zielführend. lesen

Alles auf Zucker? Ursache für individuelle Stressempfindlichkeit entdeckt

Resilienz und Vulnerabilität

Alles auf Zucker? Ursache für individuelle Stressempfindlichkeit entdeckt

Warum führt chronischer Stress bei manchen Menschen zur Entwicklung psychischer Symptome, wie beispielsweise zu depressiver Stimmung oder einer Funktionsstörung des Gedächtnisses, während andere unter identischen Lebensbedingungen gesund bleiben und seelisch widerstandsfähig, also resilient sind? Aktuelle Untersuchungen im Tiermodell deuten nun auf einen Zusammenhang dieser individuell unterschiedlichen Stressempfindlichkeit und ihren Auswirkungen mit dem Zuckerstoffwechsel im Gehirn hin. lesen

Wenn’s mal wieder länger dauert: Evaporation aus Mikrotiterplatten

Ungleichmäßige und langsame Verdunstung

Wenn’s mal wieder länger dauert: Evaporation aus Mikrotiterplatten

Kennen Sie das? Das Lösemittel will und will nicht vollständig aus der Mikrotiterplatte verdampfen. Das Phänomen ist kein seltenes: Trotz Vakuum-Zentrifugalverdampfer dauert der Prozess ungewöhnlich lange oder ist ungleichmäßig, d.h. in jedem Well anders. Könnte eine Kontamination der Platten schuld sein? lesen

Vertrauenssache? Neue Lösungen für Telemedizin und interne Klinik-Kommunikation

Digitalisierung im Gesundheitswesen

Vertrauenssache? Neue Lösungen für Telemedizin und interne Klinik-Kommunikation

Das Gesundheitswesen steht, nicht zuletzt durch den drohenden Ärztemangel, vor dem digitalen Umbruch. Oder ist es bereits mittendrin? Ob Notfall auf der Nachbar­station oder im nächsten Dorf: Eine verbesserte Kommunikation über sichere und datenschutzkonforme Tools könnte die Patientenversorgung verbessern. lesen

Ur-Omis Erbe: Langzeitfolgen fettreicher Ernährung untersucht

Fettleibigkeit und Suchtverhalten

Ur-Omis Erbe: Langzeitfolgen fettreicher Ernährung untersucht

Dass Ernährungsgewohnheiten sich von Generation zu Generation teils beträchtlich unterscheiden, wissen die meisten von uns aus eigener Erfahrung. „Jeder so wie er mag, betrifft mich nicht“, könnte derjenige lapidar sagen, dem in erster Linie das eigene Wohl am Herzen liegt. Aber: Anhand einer Studie im Mausmodell kommen Forschende der ETH Zürich nun zu einem anderen Schluss. Ernährt sich eine Mutter fettreich, kann sich das demnach negativ auf die Gesundheit ihrer Nachkommen auswirken – und zwar bis hin zu den Urenkeln. lesen

Körpereigenes ABS: Schützt Potenzmittel-Wirkstoff vor Herzinfarkt?

Antiblockiersystem hemmt Thrombosen

Körpereigenes ABS: Schützt Potenzmittel-Wirkstoff vor Herzinfarkt?

Thrombosen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen, weil sie Blutgefäße verstopfen und damit zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können.Doch wie anhand von Untersuchungen an Mäusen zunächst vermutet und nun an menschlichen Zellen bestätigt werden konnte, besitzen wir offenbar eine Art körpereigenes Antiblockiersystem, das gefährlichen Thrombosen entgegen wirken kann. Diesem natürlichen ABS könnte zudem medikamentös auf die Sprünge geholfen werden: Beispielsweise durch einen Wirkstoff, der bisher häufig in Potenzmitteln eingesetzt wird. lesen

Käfer verhindert die Zersetzung von Kadavern

Symbiontenbeziehung der besonderen Art

Käfer verhindert die Zersetzung von Kadavern

Der Kreislauf der Natur folgt einem immer gleichen Ablauf; Lebewesen sterben und werden von Mikroben zersetzt. Dies sorgt für ständig frische Nährstoffe. Doch der Toten-Gräberkäfer durchbricht diesen Rhythmus. Denn er benötigt die Kadaver von kleinen Tieren zur Aufzucht seiner Larven. Aus diesem Grund verhindert er, dass sich das Aas zersetzt. Wie er das macht, lesen Sie in diesem Beitrag. lesen

Epigenetische Daten: Führende Wissenschaftler fordern einheitliche Standards

Wertvolle Informationen bündeln

Epigenetische Daten: Führende Wissenschaftler fordern einheitliche Standards

Der Zellkern ist so etwas wie die Schaltzentrale jeder Zelle. In Form der DNA enthält er die wesentlichen Informationen, die für das Überleben der Zellen und des Organismus notwendig sind. Ihre komplexe Organisation verändert sich – epigenetisch – z.B. im Laufe der Entwicklung oder bei der Entstehung von Krankheiten. Die rasante Entwicklung der Methoden könnte es künftig möglich machen, Krankheiten zuverlässig vorherzusagen, bevor sie ausbrechen. Doch die zunehmende Komplexität epigenetischer Daten stellen eine Herausforderung dar. Daher fordern Wissenschaftler nun einheitliche Standards. lesen

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