English China
Suchen

Synthesegase

Biologische Synthesegas-Fermentation für mehr Nachhaltigkeit

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Dank seiner Everef-F-Referenzpatrone bleibt der Phermlyte-Referenzelektrolyt des Sensors frei von Silber und dessen Niederschlägen. Dadurch erreicht er eine lange Lebensdauer. Der Sensor liefert ergänzend driftfreie und zuverlässige Messergebnisse im Bereich von -1500 mV bis zu +1500 mV und widersteht CIP- und SIP-Reinigungen. Der im Bioreaktor eingesetzte Sensor arbeitet mit der bewährten Arc-Technologie: Mit einem Micro-Transmitter im Sensorkopf werden alle relevanten Daten, einschließlich der Kalibrierung und Standardinformationen, gespeichert. „Uns hat vor allen Dingen die einfache Hand­habung begeistert“, erklärt Dipl.-Ing. Michaela Zwick, die ebenfalls im Forschungsteam für Synthesegasfermenta­tion mitwirkt. „Dank der Kooperation mit den Schweizer Experten war auch die Kommunikation zu unserer Labview-basierten Monitoring-Software keine Hürde“.

Präzise Forschungsarbeit dank Sauerstoffsensoren

Die Sauerstoffkonzentration wird zusätzlich mit amperometrischen Sensoren überprüft. In den Bioreaktoren, in denen auch die Synthesegasfermentation erfolgt, finden unter anderem zwölf Oxyferm-Sensoren sowie das Nachfolgemodell Oxyferm FDA von Hamilton Bonaduz Verwendung. Diese Sauerstoffsensoren sind vor allem für hygienisch anspruchsvolle Anwendungen prädestiniert. Den speziell für die Kultivierung von Mikroorganismen geforderten, exakten und driftfreien Mess­ergebnissen in Echtzeit, kommen die Sensoren mit einer kurzen Reaktionszeit sowie schneller Polarisation nach. Eines der Kriterien für die Sauerstoffsensoren von Hamilton war es, dass sie Autoklavierungen, CIP- und SIP-Zyklen standhalten. „Ein weiterer Vorteil ist, dass wir an allen Sensoren die Wartung selbst durchführen können. Trotzdem besteht die Möglichkeit bei Problemen jederzeit schnell und unkompliziert auf die Unterstützung von Hamilton zurückzugreifen“, erklärt Dipl.-Ing. Michaela Zwick.

Bildergalerie

„Zusätzlich haben wir den optischen In-Line-Sauerstoffsensor Visiferm DO im Einsatz. Der Sensor bietet im Vergleich zu den amperometrischen Lösungen noch schnellere Ansprechzeiten und trägt so zu einer äußerst zuverlässigen Bestimmung der kLa-Werte bei“, so Dipl.-Ing. Florian Oswald. Der kLa-Wert stelle das Maß für die Effizienz des Gaseintrags dar und könne aufgrund der notwendigen kurzen Ansprechzeiten in den kleinen Bioreaktoren nur mithilfe des optischen Sauerstoffsensors bestimmt werden. Die Sensorlösung Visiferm DO des Schweizer Experten basiert auf dem sauerstoffabhängigen Fluoreszenzmessprinzip. Als Basis für die Messung dient die zeitliche Verschiebung des Phasenwinkels zwischen dem Anregungs- und Emissionslicht.

Besonders für die rauen Umgebungsbedingungen der Bioreaktoren ist dieser Detektionsprozess von großem Vorteil; unabhängig von Durchfluss, Druck und CO2-Gehalt bildet er die Grundlage für zuverlässige und präzise Messergebnisse.

Erfolgreiche Zusammenarbeit ebnet Weg für Kooperation

„Zu Beginn der Zusammenarbeit hat uns besonders die Testphase für die Sensor­lösungen aus der Schweiz gefallen. Hier wurde uns ausreichend Zeit gegeben, die richtige Sensortechnik für unsere Anwendungen zu finden“, resümiert die Forschungsgruppenleiterin Dr. rer. nat. Anke Neumann und ergänzt, dass die anwenderfreundliche Bedienung, die lange Laufzeit und die robuste Konstruktion der Sensoren bereits seit über zehn Jahren überzeugen.

* Dr. K. Georgy: Hamilton Bonaduz AG, 7402 Bonaduz/Schweiz

(ID:44261472)