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Chemspec Europe Konferenz mit 30 Sessions Chemspec Europe: von der Forschung bis zur Strategie

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Die Spezialchemiebranche steht vor großen Herausforderungen. Während der Chemspec Europe in Köln sollen diese in einem umfangreichen Konferenzprogramm diskutiert werden. Dabei geht es neben strategische Themen wie politische Rahmenbedingungen oder Handelsdynamiken auch um Forschungsfragen z.B. in den Bereichen Pharma oder Agrochemie.

Während der Chemspec Europe am 6. und 7. Mai in Köln wollen Experten in 30 Sessions über die Herausforderungen für die Spezialchemiebranche diskutieren.(Bild:  Reed Exhibitions)
Während der Chemspec Europe am 6. und 7. Mai in Köln wollen Experten in 30 Sessions über die Herausforderungen für die Spezialchemiebranche diskutieren.
(Bild: Reed Exhibitions)

Ein wichtiger Bestandteil der Chemspec Europe, die am 6. und 7, Mai in Köln stattfindet, ist die begleitende Konferenz: Über beide Messetage hinweg bietet das Programm mehr als 30 Sessions mit führenden Branchenexperten und liefert damit strategische Orientierung und technische Tiefe.

Für 2026 gliedert sich die Konferenz in zwei Themenstreams auf je einer eigenen Bühne – so sollen Besucher schnell die Inhalte finden, die für sie und ihre Geschäftsziele am relevantesten sind.

Strategy Stage und Molecule Hub

Die Strategy Stage wirft einen breiten Blick auf das geschäftliche, regulatorische und geopolitische Umfeld, das die Branche heute maßgeblich bestimmt. Themen sind u.a. Regierungspolitik und Branchenförderung, globale Handelsdynamiken, Lieferkettenstabilität, Compliance-Anforderungen und der Weg zur Klimaneutralität. Als Highlight-Session am Mittwoch beleuchtet „First China, now India: Is there room for other markets to compete?“ die Frage, wie Unternehmen jenseits von China und Indien wettbewerbsfähige Strategien für eine fortschrittliche, nachhaltige und digitale Chemieproduktion entwickeln können. Weitere Sessions behandeln zukünftige Wachstumsstrategien, Partnerschaftsmodelle sowie Handels- und Zollrisiken – und geben Entscheidungsträgern einen fundierten Überblick, wie sie ihre Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt stärken können.

In einem zweiten Themenstream stellt der Molecule Hub technische Innovationen und anwendungsorientierte Inhalte in den Mittelpunkt. Den Auftakt am Mittwoch macht die Keynote „Navigating global chemical regulations – what to expect in 2026–2027“ mit einem Ausblick auf kommende regulatorische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf globale Lieferketten. Weitere Sessions widmen sich aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Pharma, Agrochemie und nachhaltige Materialien – mit Fokus auf digitale F&E, kontinuierliche Fertigung und grüne Chemie. Fachexperten erhalten praxisnahe Einblicke in KI-gestützte Formulierung, Next-Gen-Biopestizide, zirkuläre Chemie und kontinuierliche Durchflussproduktion – und bekommen damit konkrete Strategien für mehr Innovation und bessere Performance in die Hand.

Neu in diesem Jahr: moderierte Roundtables

Erstmals lädt die Chemspec Europe 2026 zu moderierten Roundtables ein und bietet damit ein besonders interaktives Forum für Fachleute aus F&E, Einkauf, Produktion, Nachhaltigkeit, Regulatorik und Unternehmensstrategie.

Ziel ist ein offener Erfahrungsaustausch zu zentralen Branchenthemen: Nachhaltigkeit auf molekularer Designebene, die Nutzung von Patentanalyse für Wettbewerbsvorteile, mehr Energieeffizienz durch Prozessinnovation und der Umgang mit komplexen globalen Regulierungsvorgaben. Moderiert werden die Roundtables von hochkarätigen Experten, darunter Tobias Kirchhoff, Geschäftsführer von BCNP Consultants; Dr. Silvan Berg, Head of Customer Success EMEA bei LexisNexis; sowie Sorosh Ziarati, Regulatory Affairs Coordinator bei der Global Product Compliance Group.

Die Roundtables schaffen Raum für den direkten Austausch unter Fachkollegen – und fördern damit konkreten Wissenstransfer und gemeinsame Lösungsansätze für aktuelle Branchenherausforderungen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessenten sollten sich so bald wie möglich über die Matchmaking-Plattform der Chemspec Europe anmelden.

Das Konferenzprogramm bietet ein hochkarätiges Sprecheraufgebot mit Industrieführern und Fachexperten aus allen Bereichen der chemischen Wertschöpfungskette. Zu den bestätigten Sprechern zählen unter anderem Vertreter von BASF, Lonza, Dassault Systèmes, E.ON, Global Product Compliance Group, Corning, Verbio, High-Tech Gründerfonds und der Newcastle University. Präsentiert werden Fallstudien und praxisnahe Einblicke zu zentralen Themen wie digitale Transformation, nachhaltige Fertigung, Compliance und Materialinnovation.

Matchmaking-Plattform ab sofort frei geschaltet

Damit Besucher und Aussteller das Expertenwissen auf der Messe optimal nutzen können, ist die Matchmaking-Plattform der Chemspec Europe ab sofort freigeschaltet. Die Plattform hilft Nutzern, die richtigen Branchenkontakte zu finden, bereits vorab Meetings zu planen und sich gezielt für Wissensaustausch und Geschäftspartnerschaften zu vernetzen.

Christiane Beck, Event Director der Chemspec Europe, erklärt: „Das Konferenzprogramm der Chemspec Europe wurde bewusst auf die Herausforderungen des heutigen Marktes zugeschnitten – dort, wo Unternehmen Innovation, Nachhaltigkeit und Resilienz in Einklang bringen müssen, ohne die wachsenden regulatorischen und geopolitischen Herausforderungen aus den Augen zu lassen. Durch die klare Zweiteilung in zwei Themenstreams und neue interaktive Formate wie die Roundtables schaffen wir gezielt mehr Raum für wertvollen Wissensaustausch. Ob es um allgemeine Branchenherausforderungen, digitale Transformation in der F&E oder eine nachhaltigere Gestaltung der Lieferketten geht – das Programm bietet die strategischen Einblicke und die technische Expertise, um in einem hochdynamischen Marktumfeld sicher agieren zu können.“

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