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Das Einmaleins der Mischtechnik
Was ist der Unterschied zwischen Mischen und Rühren?

Von Christian Lüttmann 5 min Lesedauer

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Sowohl Mischen als auch Rühren sind Grundoperationen der Verfahrenstechnik in jedem Labor. Doch was ist der Unterschied? Und welche besonderen Anforderungen sind bei den Mischtechniken zu berücksichtigen? Wir geben einen kurzen Überblick in die Grundlagen der Mischtechnik.

Labormischer von Eirich stehen in Baugrößen von ein bis zehn Liter zur Verfügung. Sie sind vielseitig einsetzbar, etwa in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Kleinproduktion. (Bild:  vipman4 - stock.adobe.com; Eirich)
Labormischer von Eirich stehen in Baugrößen von ein bis zehn Liter zur Verfügung. Sie sind vielseitig einsetzbar, etwa in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Kleinproduktion.
(Bild: vipman4 - stock.adobe.com; Eirich)

Es scheint ein simpler Vorgang zu sein: Das Mischen oder Rühren von Stoffen. Doch was auf den ersten Blick banal wirkt, ist bei genauerer Betrachtung oft eine große Herausforderung. Denn je nachdem, welche Substanzen dort zusammenkommen, ist es alles andere als trivial, diese so zu vereinen, dass am Schluss eine möglichst hohe Mischgüte erreicht wird. Wir werfen im Folgenden einen Blick auf die Grundlagen der Mischtechnik und klären dabei Begrifflichkeiten, geben Anwendungstipps und zeigen Grenzen und Weiterentwicklungen der Mischtechnik auf.

Mischen und Rühren – nur fast dasselbe

Wird eine Paste angemischt oder angerührt? Beides kann richtig sein. Der Unterschied zwischen Mischen und Rühren ist die Hauptphase. Handelt es sich bei der Hauptphase um einen Feststoff, spricht man von einem Mischvorgang. Handelt es sich bei der Hauptphase um eine Flüssigkeit, spricht man von einem Rührvorgang. Die Zusatzphase kann in beiden Fällen ein Feststoff, eine Flüssigkeit oder ein Gas sein.