Das sind die Proteinquellen der Zukunft
Zu den alternativen pflanzlichen Proteinquellen gehören vor allem Hülsenfrüchte (Leguminosen). Neben den traditionell genutzten Bohnen, Erbsen oder Linsen werden seit einiger Zeit auch Süßlupinen (v. a. Süßlupinensamen) in der Lebens- und Futtermittelindustrie verwendet. Lupinensamen haben von allen heimischen Körnerleguminosen den höchsten Eiweißgehalt.
Im Lebensmittelbereich wird die Hülsenfrucht als Zusatz in verschiedenen Speisen oder als Lupinenmehl für die Herstellung von Backprodukten verwendet. Die Samen der Süßlupine werden in geschroteter oder gequetschter Form auch als Futtermittel vor allem in der Schweine- und Rinderfütterung genutzt und können Futtermittel aus Getreide oder Soja ersetzen. Auch Samen des Nutzhanfes werden aufgrund ihres hohen Proteingehalts als Futtermittel eingesetzt. Neben den oben genannten Eiweißquellen wird in der Rinderfütterung aktuell auch zunehmend der Einsatz von kleinkörnigen Leguminosen (Klee, Luzerne, Wicken u. a.), Ganzpflanzensilagen (Getreide, Senf) oder Laub von schnellwüchsigen Laubholzarten als weitere Alternativen diskutiert.
Lesetipp: Erbsen statt Ei: Veganer Lebensmittelschaum für luftig-lockeres Gebäck (Bild: frei lizenziert / Unsplash)

