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Handphotometer Die Wasserqualität mobil selbst bestimmen

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Bis zu elf chemische Stoffe im Wasser lassen sich mit dem Handphotometer Aqua-Check 2 von Söll einfach und schnell mobil bestimmen.

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Für die zuverlässige Wasseranalyse im Labor ist Aqua-Check 2 bestens geeignet.
Für die zuverlässige Wasseranalyse im Labor ist Aqua-Check 2 bestens geeignet.
(Bild: Söll)

Angeboten wird es in einem robusten Hartschalenkoffer, der neben dem Photometer selbst auch alle Indikatoren enthält, um das Wasser auf folgende Stoffe zu untersuchen: Ammonium - Silizium, Nitrit - Kupfer, Nitrat - Sauerstoff, pH-Wert - Fluorid, Chlor - Eisen und Phosphat. Insgesamt lassen sich mit dem Komplettset bis zu 390 Einzelmessungen durchführen. Da das Photometer über eine ausziehbare Messsonde verfügt, weist es einen besonders großen Messbereich auf, mit dem sich laut Herstellerangaben auch sehr geringe Stoffkonzentrationen sicher nachweisen lassen.

Handphotometer ist intuitiv bedienbar

Bedient wird Aqua-Check 2 über zwei Tasten. Das Display zeigt dem Anwender die für die Analyse erforderlichen Schritte in Klartext an. Grundsätzlich sind für jeden zu ermittelnden Parameter zwei Messungen notwendig. Zunächst wird mit Aqua-Check 2 der gewünschte Parameter per Knopfdruck aus der Liste ausgewählt und das Ausgangswasser gemessen. Anschließend wird eine Chemikalie zugesetzt, die mit dem gesuchten Stoff eine Farbreaktion eingeht. In der farbigen Probe erfolgt dann die zweite Messung. Das Photometer vergleicht beide Werte miteinander und gibt das Ergebnis in Milligramm pro Liter aus.

Schnelle Ergebnisse zur Wasserqualität

Je nach Parameter sind die Messungen mit Aqua-Check 2 in durchschnittlich etwa fünf Minuten abgeschlossen. „Im Gegensatz zu vielen anderen Methoden der Wasseranalyse spart sich der Anwender mit unserem Gerät viel Zeit“, sagt Söll-Geschäftsführer Thomas Willuweit und begründet: „Denn Aqua-Check 2 macht viele aufwändige Arbeitsschritte, wie beispielsweise die Kalibrierung, obsolet.“ Außerdem müssten die einzelnen Indikatoren aufgrund der mitgelieferten und vordosierten Einmalampullen nicht selbst angesetzt werden.

Fehlerquellen reduzieren durch photometrisches Messen

„Bei vielen für den heimischen Gebrauch bestimmten Tröpfchentests muss man sich auf sein Auge verlassen, das die farbige Wasserprobe gedruckten Farbskalenwerten zuordnen soll“, erklärt Willuweit. Dies sei schon aufgrund veränderlicher Lichtverhältnisse schwierig. Häufig machten diese Tests auch deshalb wenig Sinn, weil die unteren Nachweisgrenzen zu hoch seien. Stellt man einen solch hohen Wert fest, sei der „Patient“ eigentlich schon tot. Aqua-Check 2 macht sich für die Wasseranalyse daher das Verfahren der Photometrie zunutze. Dabei wird die Veränderung gemessen, die ein Lichtstrahl bei Eintritt in eine wässrige Lösung erfährt. Denn dadurch lassen sich Rückschlüsse auf Stoffkonzentrationen im Wasser ziehen. Im Gegensatz zu anderen photometrischen Verfahren, bei denen der Einsatz von Küvetten das Ergebnis aufgrund von ungleichmäßigen Wandstärken oder Verschmutzungen verfälschen kann, erfolgt die Messung mit Aqua-Check 2 direkt im Wasser.

Handphotometer ist stets einsatzbereit

Betrieben wird Aqua-Check 2 über eine handelsübliche 3-Volt-Knopfzelle, die nach Herstellerangaben bis zu 1.000 Einzelmessungen zulässt. Das Gerät schaltet sich nach sechs Minuten Inaktivität selbsttätig ab und arbeitet energiesparend. Es ist spritzwassergeschützt und aufgrund seiner temperaturunabhängigen Funktionsweise jederzeit einsatzbereit.

Normgerechte Funktionsweise

In Aqua-Check 2 stecken nach Angaben von Söll mehr als drei Jahre Entwicklungsarbeit. Die Entwicklung orientierte sich an den Arbeitsvorschriften zur Wasseranalytik, die in den Deutschen Einheitsverfahren zur Wasser-, Abwasser- und Schlammuntersuchung festgehalten sind. Ein akkreditiertes Labor hat bestätigt, dass die mit Aqua-Check erzielten Analyseergebnisse mit Referenzmethoden verschiedener DIN EN- und ISO-Normen sehr gut vergleichbar sind.

Das Photometer erfasst außerdem eine Reihe von Grenzwerten, deren Einhaltung von der Deutschen Trinkwasserverordnung oder von der Weltgesundheitsorganisation WHO gefordert wird.

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