Suchen

Technische Dichtheit von Druckreaktoren

Druckreaktoren – Noch ganz dicht?

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Auf der anderen Seite hält die TRGS 500 (Technische Regeln für Gefahrstoffe) fest, welche Verbindungen sich für die Verwendung im geschlossenen System, wie z.B. den Druckreaktoren, eignen. Als technisch dichte Anlagenteile gelten folgende statische Dichtungen:

  • Flansche mit glatter Dichtleiste und geeigneten Dichtungen. Gewährleistung der Dichtheit durch Überwachung und Instandsetzung
  • Klemmringverschraubungen <DN 32 ohne Einschränkung
  • NPT Gewinde < DN 50 und T < 100 °C ohne Einschränkung. Gewährleistung der Dichtheit durch Überwachung und Instandsetzung.

Bildergalerie

Dichtungskonzept Druckreaktor

Im Bereich der Materialtestung, bei der Probenkörper über einen längeren Zeitraum hohen Temperaturen und Drücken ausgesetzt sind, ist die Dichtheit des Reaktorsystems von besonderer Bedeutung. Die Herausforderung an die Konstruktion ist neben der Sicherstellung der Druckfestigkeit auch die Dichtheit des Systems zu gewährleisten und Leckagen während des Betriebes und nach Wartung auszuschließen.

In der Praxis haben sich hier Flansche mit flacher Dichtleiste und O-Ringdichtungen aus Fluorpolymeren etabliert, die eine hermetische Abdichtung des Systems ermöglichen. Vor allem bei der Arbeit mit korrosiven Medien (z.B. Mineralsäuren), unter Verwendung von PTFE Einsätzen hat diese Vorgehensweise entscheidende Vorteile. Die Dichtung mittels O-Ring und die Kombination von PTFE Einsätzen mit flacher Dichtleiste verhindern die Kondensation von Reagenzien in der Zwischenwand zwischen Innen- und Außengefäß und verringern somit deutlich das Korrosionsrisiko am Reaktorbehälter.

(ID:43653242)