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Sequenzierung Einfache Probenvorbereitung für die Sequenzierung

Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Fluidigm Europe stellt einen neuen Integrated Fluidic Circuit (IFC) vor. Der Access Array ist speziell für Hochdurchsatz-Re-Sequenzierungen, Anreicherung von Zielsequenzen, Proben-Barcoding und Library-Herstellung mittels Amplikon Tagging entwickelt worden.

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Zusammen mit Fluidigms SlingShot Proben-Quantifizierungs-Kit, steht Wissenschaftlern damit eine komplette Lösung für die Front End-Applikation der Library-Herstellung für Next-Gen-Sequencer zur Verfügung. Der neue Chip ist der laut Herstellerangaben der erste IFC aus dem Proben wiedergewonnen werden können. Nachdem die Proben im Chip prozessiert wurden, werden diese automatisch in die Inlets zurückgeführt. Dort können sie in einfacher Weise entnommen und für die nachfolgende Sequenzierung verwendet werden. Mit dem neuen IFC lassen sich zudem Next-Gen-Sequencing-Libraries automatisch herstellen und die Proben mit einem unverwechselbaren Barcode versehen, was ein Multiplex-Sequencing erlaubt. Es können gleichzeitig 48 Proben gegen 48 Primerpaare, also 2304 Reaktionen, amplifiziert werden. Die im Access Array Chip verbauten ultra-kleinen mikrofluidischen Reaktionskammern reduzieren den Assayverbrauch und damit die Kosten pro Analyse. Verglichen mit konventionellen Methoden ist die Arbeitszeit um das Sechsfache reduziert, betont der Hersteller.

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