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Immersive Mikroskopie Erstmals ermöglicht: Immersive Mikroskopie für Biowissenschaften und Materialkunde

| Redakteur: Jan Boxberger

Virtual Reality Lösungen gelten als wichtige Treiber zukünftiger technologischer Entwicklungen. In enger Zusammenarbeit mit der arivis AG bietet Zeiss seinen Kunden ab sofort eine einzigartige Virtual Reality Anwendung in der Mikroskopie.

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arivis InViewR: 3D Darstellung der inneren Struktur eines Zahnrads, hergestellt mittels 3D Laser-Sinterverfahren (SLS) und aufgenommen mit einem ZEISS Xradia 520 Versa Röntgenmikroskop. Tim Schubert und Timo Bernthaler, IMFAA, Hochschule Aalen.
arivis InViewR: 3D Darstellung der inneren Struktur eines Zahnrads, hergestellt mittels 3D Laser-Sinterverfahren (SLS) und aufgenommen mit einem ZEISS Xradia 520 Versa Röntgenmikroskop. Tim Schubert und Timo Bernthaler, IMFAA, Hochschule Aalen.
(Bild: Zeiss)

Moderne Licht-, Elektronen-, und Röntgenmikroskope von Zeiss bilden große Probenvolumen in hoher Auflösung zerstörungsfrei ab. Dabei entstehen Datenmengen im Giga- und Terabytebereich. Dank innovativer Softwarelösungen von arivis ist es möglich, diese sehr großen Bilddaten (Big Image Data) zu verarbeiten und im Volumen oder als segmentierte Oberflächen in 3D-Datenbrillen darzustellen. So können beispielsweise bei der Materialuntersuchung Innenstrukturen von Bauteilen, welche mittels additiver Fertigungsverfahren hergestellt wurden, auf Maßhaltigkeit und Porosität untersucht werden. Im Bereich der Hirnforschung hilft die immersive Visualisierung großer Bilddaten, die komplexen Verschaltungsmuster von Neuronen besser zu verstehen.

Mithilfe einfacher Kopfbewegungen und einer Handsteuerung können 3D-Datensätze aus einem Mikroskop von der Übersichtsansicht bis zum kleinsten Detail im Nanometerbereich durchflogen werden. Interessante Probenbereiche (Regions of Interest) können aus verschiedenen Perspektiven im räumlichen Zusammenhang untersucht werden. Bei virtuellen Reisen durch Bilddatensätze entsteht ein immersives Gefühl, welches komplett neue Erkenntnisse durch ein besseres Verständnis der räumlichen Struktur sowie der Zusammenhänge ermöglicht. Der Betrachter taucht förmlich in seine Forschungsdaten ein.

Bildergalerie

Mit der arivis InViewR Software stellen Zeiss und arivis erstmals eine High-End Virtual Reality Applikation für Mikroskopiesysteme zur Verfügung, die Pioniergeist und Technologieführerschaft beider Unternehmen unterstreicht. Das gemeinsame Ziel von Zeiss und arivis ist es, mit InViewR Anwender aus Technologie- und Forschungsbereichen zu gewinnen und so die umfangreichen Möglichkeiten der Virtual Reality weiter auszubauen. Ein umfassendes Supportangebot inklusive Benutzer-Community stellt sicher, dass Anwender bei technischen Fragen kompetent unterstützt werden und ein Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen Anwendungsfeldern stattfinden kann.

Vorgestellt wird diese Virtual Reality Innovation vom 24. bis 27. Juli auf der Microscopy & Microanalysis Konferenz (M&M) in Columbus, Ohio beim Jahreskongress der Microscopy Society of America (MSA).

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