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Ausbildung und Start-up-Haus in Afrika

Evonik unterstützt Qualifizierung von Geflüchteten mit Millionenbetrag

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Geflüchtete und Nicht-Geflüchtete absolvieren die Maßnahme gemeinsam in gemischten Gruppen. Jedes Jahr schließen etwa 80 % der Teilnehmer das Programm „Start in den Beruf“ erfolgreich ab. Etwa, indem sie eine Ausbildung beginnen oder sich für einen weiteren Schulbesuch entscheiden. Evonik hatte im Durchgang 2015/16 erstmals zusätzliche Plätze für Geflüchtete bei „Start in den Beruf“ zur Verfügung gestellt, die von verschiedenen Partnern finanziert wurden.

Start-up-Projekt in Ruanda

Die Evonik Stiftung möchte nicht nur in Deutschland sondern auch in Afrika mehr zur Schaffung wirtschaftlicher Perspektiven für junge Menschen beitragen. Das Erfolgsmodell der Berufsausbildung soll hierbei ebenfalls für 20 Teilnehmer in Afrika genutzt werden. Dazu hat die Stiftung die Westerwelle Foundation als Partner gewonnen. Gemeinsam errichten die Stiftungen in Ruanda, einem der ärmsten Länder der Welt, ein neues Existenzgründerzentrum.

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„Wir unterstützen im Gründerzentrum junge Menschen auf ihrem Weg, einen Betrieb aufzubauen, um ihnen, ihren Familien und künftigen Beschäftigten eine Perspektive in ihrer Heimat zu geben. Wir sind davon überzeugt, dass ein starker Mittelstand eine Gesellschaft stabilisiert und Demokratie fördert“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Westerwelle Foundation, Michael Mronz.

Das Projekt ist konzipiert als zentrale Anlaufstelle für Existenzgründer und Startups in der ruandischen Hauptstadt Kigali. Zusätzlich sollen in dem Haus jährlich 20 Plätze als spezielles Angebot für Absolventen einer Berufsausbildung entstehen.

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