Gehörknöchelchen im Röntgenlicht (Wissenschaftsbild des Tages)
Eine spezielle Gruppe von Neuronen in der Amygdala spielen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Angstzuständen und sozialen Störungen. Dies fanden Forscher der Universidad Miguel Hernández de Elche heraus. Wenn diese spezielle Gruppe von Neuronen aus dem Gleichgewicht gerät, kann sie pathologisches Verhalten auslösen.
Durch genetische Modifikationen gelang es den Wissenschaftlern, die Genexpression in der basolateralen Amygdala zu normalisieren. Eine gezielte Korrektur dieser neuronalen Schaltkreise könnte somit neue therapeutische Wege eröffnen, um affektiver Störungen zu behandeln.
Diese Entdeckung könnte neue Ansätze für zukünftige Behandlungen darstellen, weil sie ein tieferes Verständnis der neuronalen Mechanismen bietet, die Angstzustände und soziale Störungen verursachen. Durch die Identifizierung spezifischer Neuronengruppen in der Amygdala und das Verständnis, wie deren dysfunktionale Aktivität pathologisches Verhalten hervorruft, können gezieltere und effektivere Therapien entwickelt werden.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 10.7.2025
Bildquelle: Instituto de Neurociencias UMH CSIC: Ein konfokales Mikroskopie-Bild zeigt Zellen der basolateralen Amygdala, die mit einem Virus infiziert sind, das so konstruiert wurde, dass es das CRE-Rekombinase-Protein (in Rot) und das fluoreszierende Protein GFP (in Grün) einführt, was die Visualisierung der Infektion ermöglicht., (CC BY) (Bild: Instituto de Neurociencias UMH CSIC)

