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Zukunftstag für Mädchen Girls’ Day bei Knauer – offen für Einblicke

Redakteur: Doris Popp

Am 26. April 2018 fand bundesweit wieder der Zukunftstag für Mädchen statt, der Schülerinnen bei der beruflichen Orientierung unterstützen soll. Das Berliner Unternehmen Knauer beteiligte sich in diesem Jahr bereits zum 13. Mal an der Aktion.

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Die Mädchen beobachten die Produktion eines Werkstücks an einer der CNC-Fräsmaschinen, Thomas Müller (rechts im Bild) erklärt die Technik.
Die Mädchen beobachten die Produktion eines Werkstücks an einer der CNC-Fräsmaschinen, Thomas Müller (rechts im Bild) erklärt die Technik.
(Bild: Knauer)

Berlin – Geschäftsführerin Alexandra Knauer ist es ein Anliegen, Mädchen besonders auch für Ingenieur- und technische Berufe zu begeistern, denn sie erlebt das Geschlechter-Ungleichgewicht in diesen Berufsfeldern im eigenen Unternehmen regelmäßig. Immer wenn offene Stellen beispielsweise in der Entwicklungsabteilung, der CNC-Fertigung oder der Gerätemontage besetzt werden sollen, liegt die Zahl der weiblichen Bewerber sehr viel niedriger als die der männlichen. Es kommt auch vor, dass sich gar keine Frau auf so eine Stelle bewirbt. Daher gelingt es trotz starker Bemühungen noch nicht, diese Bereiche ausgewogen zu besetzen.

Potenziale besser nutzen

Junge Frauen in Deutschland verfügen über eine besonders gute Schulbildung. Trotzdem wählt mehr als die Hälfte der Mädchen aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger naturwissenschaftlich-technischer ist darunter. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus, denn gerade in den industrienahen Bereichen sind die Karrierechancen oft besser als in den klassischen bei Mädchen beliebten Dienstleistungsberufen in Handel, Pflege oder Medizin.

Gleichzeitig ist in vielen Betrieben in technischen und techniknahen Bereichen qualifizierter Nachwuchs rar, wodurch die Chancen dort auf eine Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung besonders hoch sind.

„Den Girls’ Day finde ich eine sehr wichtige Initiative, um den Mädchen Berührungsängste gegenüber technisch-wissenschaftlichen Berufen zu nehmen. Wir wollen zeigen, dass auch diese Berufe viel Spaß machen. Damit die Mädchen das erleben können, dürfen sie bei uns vieles selbst ausprobieren“, so Firmenchefin Alexandra Knauer.

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