Fallstudie: Fraunhofer IKTS steigert Effizienz im Labor Gleiches Ergebnis in halber Zeit? Zwei Tools im Praxistest
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Versprechen für Zeitoptimierung gibt es viele. Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme hat nun zwei Tools für Laboroptimierung einem Praxistest unterzogen, mit beeindruckendem Ergebnis. Digitale Probenverwaltung und smarte Arbeitsplatzorganisation haben die Prozesszeiten um 47 Prozent reduziert, bei zugleich erhöhter Präzision.
In modernen Forschungslaboren wächst der Anspruch, komplexe Analysen und Versuche effizient, nachvollziehbar und reproduzierbar durchzuführen. Besonders in akkreditierten Prüflaboren muss nicht nur jedes Ergebnis stimmen – die Mitarbeiter müssen auch lückenlos dokumentieren. Doch viele Labore arbeiten nach wie vor analog: Sie nutzen papierbasierte Protokolle und Laborbücher, suchen zeitaufwendig nach Chemikalien, überblicken ihre Probenbestände nicht vollständig. Auch fehlt zumeist ein standardisierter Wissenstransfer zwischen den Mitarbeitenden. Dadurch entstehen mehr Fehler, die Prozesse dauern länger, und die Forschungsabläufe verlieren an Transparenz. Positiv formuliert: Hier liegt ein enormes Optimierungspotenzial.
Ausgangslage: Wie analog und ineffizient Labore arbeiten
Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) hat zwei Verfahren des eigenen Laboralltags ausgewählt, um daran exemplarisch die Arbeitsabläufe und -struktur zu optimieren: die Methacrylierung und die Mineralsynthese. Beide Verfahren sind komplex und erfordern eine reproduzierbare Präzision, da die Versuchsdurchführung die Ergebnisse wesentlich beeinflusst.
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