Gradienten effizienter nutzen Gradientenvolumen-Konzept optimiert die Flüssigchromatographie
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Die Reproduzierbarkeit und Genauigkeit einer HPLC-Trennung hängen in hohem Maße von der Zusammensetzung des Eluenten bzw. jeweiligen Lösungsmittelgemisches ab. Lesen Sie in unserer HPLC-Serie, wie Sie mithilfe eines Gradientenvolumen-Konzeptes Ihre Trennung optimieren.
Im Unterschied zu isokratischen Trennungen spielt bei Gradientenmethoden in der Flüssigchromatographie neben der Flussrate auch die Änderung der Laufmittelzusammensetzung über die Zeit eine Rolle. Eine reine Flusserhöhung wird die Analyse im Gradienten nur unerheblich beschleunigen, während es bei isokratischen Methoden dabei eine strenge Proportionalität gibt. Weil eine Substanz erst beim Erreichen einer bestimmten Eluentenstärke im Gradienten merklich auf der Säule bewegt wird, ist es für die Analysendauer kaum von Belang, mit welcher Geschwindigkeit das Laufmittel transportiert wird. So wie die entscheidende Elutionszusammensetzung erst zu einer bestimmten Zeit von der Gradienten-Pumpe gemischt und zur Säule gefördert wird, wird die entsprechende Substanz nicht vor diesem Zeitpunkt durch die Säule wandern, auch nicht bei höherer Flussrate. Deshalb müssen Flussrate und Gradientenprogramm stets abgestimmt verändert werden.
Eine Verkürzung der Säulenlänge unter Erhalt der Flussrate führt bei isokratischen Trennungen zu einer Beschleunigung der Analyse, genau um den Faktor, mit dem die neue Säule kürzer gewählt wurde. Wird bei einer Gradientenmethode auf eine kürzere Säule gewechselt, muss stets die Steigung des Gradienten um den gleichen Faktor erhöht werden, wie die Säule verkürzt wurde.
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