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Reinraumanlagen

Haben Sie im Reinraum alles unter Kontrolle?

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In der Konsequenz ist auch die Ausstattung unterschiedlich: „Man findet Systeme mit Digitalanzeigen an jeder Messstelle, teilweise aber auch Ampeln mit oder ohne akustischen Alarm oder auch zentrale Touchdisplays, die die Informationen aus einem Bereich zusammengefasst darstellen.“ Selbstverständlich stellt jeder Anwender auch seine eigenen Anforderungen an die Funktionalität einer Software. „Nicht für jeden Betreiber ist ein Auswertemodul für MKT (Mean Kinetic Temperature) relevant. Umso wichtiger ist es bereits in der Planungsphase den tatsächlichen Bedarf des jeweiligen Nutzers so genau wie möglich zu ermitteln.“

Bei der Ausrüstung mit Automatisierungssystemen tendieren kleinere Unternehmen eher noch zu klassischen PC-Lösungen, während größere Pharmazeuten mehr und mehr Client-Systeme einsetzen. So ist zumindest die Erfahrung von Andreas König, Geschäftsführer bei Systec & Solutions in Karlsruhe. „Wir stellen grundsätzlich fest, dass Remote-Lösungen stark nachgefragt werden. Bei Remote-Lösungen werden die klassischen KVM-Lösungen von Thin-Clients mehr und mehr verdrängt“, so König. „Mit den sogenannten Ultra-Thin-Clients sind meist fortschrittliche und kostengünstigere Lösungen als mit normalen Windows-Clients möglich, da diese keine Festplatte und kein Windows-Betriebssystem benötigen. Sie sind also sehr sicher.“

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So wird der Monitor mit integriertem Ultra-Thin-Client mit wenigen Klicks über die IP-Adresse durch ein Ethernet-Kabel mit dem Server oder einem stationären PC verbunden. Größter Vorteil ist sicherlich, dass diese zentral administriert werden können, so dass der IT-Mitarbeiter zur Wartung nicht in den Reinraum muss.

Hardware für den Reinraum

Bei IT-Komponenten im Reinraum kommen in der Regel komplett in Edelstahl gekapselte Monitore oder Industrie PCs und ggfs. Tastaturen zum Einsatz. Dabei sollten sie IP65 erfüllen, gegen die verwendeten Reinigungsmittel beständig sein, keine Öffnungen und möglichst keine Spalten haben, so dass sich kein Schmutz, Bakterien etc. darin absetzen können.

„Normale Monitore, Industrie-PCs und Tastaturen mit Kunststoffgehäusen sind für Reinräume nicht geeignet; genauso wie Aluminiumgehäuse, da diese korrodieren können“, erklärt König, der zudem empfiehlt: „Man sollte bei der Auswahl des Systems frühzeitig die Anbringung und Montage der Systeme beachten. Die in Edelstahl gehausten Systeme sind relativ schwer. Die Integration der IT-Systeme sollte daher entsprechend geplant werden, so dass die Reinraumwand die Geräte aufnehmen kann.“

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