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Stromversorgung

„Hausgemachte“ Stromschwankungen können Analytik stören

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Die Umschaltung von Netz- auf Akkubetrieb erfolgt dabei unterbrechungsfrei, da das Security-Plus-Gerät über eine Doppelwandler-Konfiguration in die Stromleitung eingebunden ist: Der Wechselstrom wird zunächst gleichgerichtet – wodurch er auch die Akkus laden kann – und anschließend in einem zweiten Wechselrichter wieder umgewandelt. Auf diese Weise stammt die Energie zum Betrieb der angeschlossenen Anlage immer aus dem Wechselrichter, sodass es bei einem Stromausfall keine Verzögerungen oder Spannungsabfälle gibt. Der Eingangsleistungsfaktor der Geräte liegt bei 0,95 und der Ausgangsleistungsfaktor bei 0,9. 3000 VA werden so beispielsweise in 2700 W nutzbare Leistung umgesetzt, was etwa 30% über den Werten herkömmlicher USV-Anlagen liegt.

Eine Netzanalyse ergänzt die Fehlersuche

Speziell für Leco wurden die Security-Plus-Systeme außerdem mit kundenspezifischen Steckdosen ausgestattet, da die Analyse-Instrumente temporär, beispielsweise beim Verbrennen der Proben, sehr viel Strom benötigen und deshalb spezielle Stecker nutzen. Zusätzlich können an die Schutzsysteme auch PCs, Monitore, Waagen und ähnliches angeschlossen werden. Vor allem aber sichern sie die Zuverlässigkeit der Messungen, wie Post bestätigt: „Durch den Einsatz der Powervar-Systeme funktioniert unser Gerät wieder perfekt.“ Zudem will Leco – nachdem nun Netzstörungen als eine mögliche Fehlerquelle identifiziert sind – die Möglichkeiten des Stromqualitätsexperten in der Netzanalyse häufiger einsetzen.

* *C. GAßEL: Pressebüro Gebhardt-Seele, 80636 München

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