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Vorschau: Zweiter digitaler Praxistag HPLC 2020 HPLC-Wissen zu monolithischen Säulen

Redakteur: Christian Lüttmann

Die HPLC ist eine leistungsstarke chromatographische Methode. Wenn es um hohen Probendurchsatz geht, hat sich hier besonders die Variante mit monolithischen Trennsäulen bewährt. Was es damit auf sich hat und welche neuen Entwicklungen es in diesem Bereich gibt, erfahren Sie am 20. November beim digitalen Praxistag HPLC.

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Monolithische Materialien weisen eine bimodale Porenverteilung auf. Die im Bild zu sehenden Kanäle sind rund 2 µm groß. Die in der Aufnahme blau dargestellte Materialoberfläche weist wiederum kleinere Poren auf, die im Bereich von 13 nm liegen.
Monolithische Materialien weisen eine bimodale Porenverteilung auf. Die im Bild zu sehenden Kanäle sind rund 2 µm groß. Die in der Aufnahme blau dargestellte Materialoberfläche weist wiederum kleinere Poren auf, die im Bereich von 13 nm liegen.
(Bild: Merck KGaA)

Würzburg – Bei der Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC) dreht sich fast alles um die Trennsäule. Sie ist das entscheidende Element, was über Erfolg oder Misserfolg einer Methode entscheidet. Dementsprechend gibt es eine überwältigende Auswahl an unterschiedlichen Säulen, die für verschiedene Trennaufgaben optimiert wurden. Eine Sorte von Säulen sind die monolithischen Trennsäulen, die bereits in den 1990er Jahren aufkamen. Statt einer Packung mit Partikeln, enthalten diese das Trennmedium in einem Stück, vergleichbar mit einem festen Schwamm.

Das Trennmedium wird von einem verzweigten Porensystem durchzogen, in dem größere Kanäle den Transport des Lösemittels gewährleisten, während feinere Porenstrukturen für die Trennung der Analyten sorgen. Diese bimodale Porenstruktur erlaubt höhere Flussraten als in einer partikulären Säule mit gleichem Durchmesser und bei gleichem Säulendruck. Monolithische Trennsäulen zeichnen sich daher durch deutlich kürzere Analysezeiten aus und eignen sich besonders für Hochdurchsatzanwendungen.

Trenntechnik für komplexe Proben

Welche neuen Entwicklungen es im Gebiet der monolithischen Trennsäulen gibt, erfahren Sie am 20. November 2020 auf dem digitalen Praxistag HPLC. Dort stellt Dr. Martin Finkbeiner von Merck Chemicals die Technologie und die speziellen Eigenschaften von monolithischen HPLC-Säulen detailliert vor. Besonderes Augenmerk wird dabei auf der Trennung von großen Biomolekülen wie Proteinen und Peptiden liegen. Hierfür hat Merck eine neue Säule mit extragroßen Porendurchmessern entwickelt. Dieses und weitere praktische Beispiele für Trennaufgaben stellt Finkbeiner in seinem Vortrag „Monolithische HPLC Säulen: Eine robuste Technologie besonders für komplexe Proben“.

Mehr zu diesem und den weiteren Vorträgen des Praxistages HPLC finden Sie online in der Programmübersicht.

Als LP-Leser können Sie sich zudem den Sonderpreis von 69 € statt regulär 99 € sichern, indem Sie sich mit dem Zugangscode „HPLC-LESER-2020“ anmelden.

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