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Marktzahlen Labor- und Analysentechnik Industrieverband optimistisch für das laufende Jahr

Quelle: Pressemitteilung Spectaris e.V. 2 min Lesedauer

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Ein Umsatzrückgang von 4,2 Prozent im vergangenen Jahr: die Zahlen, die der Industrieverband Spectaris für seine Mitgliedsunternehmen präsentiert hat, sind nicht gut. Allerdings prognostizieren die Verantwortlichen für das laufende Jahr einen deutlich besseren Ausblick. Man rechnet mit einem Umsatzplus von etwa fünf Prozent.

Mathis Kuchejda, Vorsitzender der Analysen-, Bio- und Labortechnik bei Spectaris (l.) und Messe-München-Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer präsentieren die von Spectaris und der Messe München gemeinsam herausgegebene Studie zu „KI im Labor“. (Bild:   Messe Muenchen GmbH)
Mathis Kuchejda, Vorsitzender der Analysen-, Bio- und Labortechnik bei Spectaris (l.) und Messe-München-Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer präsentieren die von Spectaris und der Messe München gemeinsam herausgegebene Studie zu „KI im Labor“.
(Bild: Messe Muenchen GmbH)

Es war ein gemischtes Bild, dass Mathis Kuchejda, Vorsitzender der Analysen-, Bio- und Labortechnik beim Industrieverband Spectaris, anlässlich der Eröffnungspressekonferenz der Analytica zeichnete: Nach Verbandsangaben erwirtschaftete die deutsche Analysen-, Bio- und Labortechnik im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 11,22 Milliarden Euro, was einem nominalen Minus gegenüber dem Vorjahr von 4,2 Prozent entspricht. Die Branchenzahlen zeigen, dass sich insbesondere das internationale Geschäft schwierig gestaltet. Der Auslandsumsatz lag 2023 mit 5,96 Milliarden Euro um 6,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auch das Inlandgeschäft war leicht rückläufig und sank um 0,8 Prozent auf 5,26 Milliarden Euro. Aufgrund der schwachen Geschäftsentwicklung ging auch die Zahl der Beschäftigten der rund 330 Betriebe zurück. Mit 52.600 Mitarbeitenden lag sie um 0,7 Prozent unter dem Jahreswert 2022.

Optimismus für das laufende Jahr

Für 2024 wird eine Erholung und Rückkehr auf den Wachstumspfad erwartet: So rechnet der Industrieverband für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzplus der deutschen Hersteller von nominal rund fünf Prozent, was einem Gesamtumsatz von dann 11,76 Milliarden Euro entsprechen würde. Auch die Prognosen für das weitere Marktwachstum sorgen für Lichtblicke: Die Marktforschungsgesellschaft Strategic Directions International (SDI) rechnet bis 2027 mit einem jährlichen Wachstum des Weltmarktes für Analysen-, Bio- und Labortechnik von fünf Prozent.

„Auch in der deutschen Industrie für Analysen-, Bio- und Labortechnik ist der Exportmotor im vergangenen Jahr ins Stottern geraten“, erklärt Kuchejda in seinem Statement. Neben der globalen Konjunkturschwäche hat sich im Life Science-Bereich ein Rückgang pandemiebezogener Produkte bemerkbar gemacht, und im Pharma-/Biotechnologie-Sektor sowie in anderen Kundenmärkten führte eine schwache Investitionsbereitschaft zu geringen Ausgaben.“ Neben den Kostensteigerungen belasteten vor allem Hürden beim Export und der erneut gestiegene Bürokratieaufwand die Unternehmen. „Hier muss die Politik handeln, indem sie zum Beispiel Ausfuhrgenehmigungen beschleunigt und nicht-tarifären Handelshemmnissen entgegenwirkt“, betont Kuchejda. „Sofern diese Hindernisse beseitigt werden, steigen auch wieder die Wachstumschancen. Das Potenzial ist nämlich dank Megatrends in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Umwelt sehr hoch.“

Neue Publikation zu KI im Labor

Ein enormes Potenzial entfalten auch die Digitalisierung und insbesondere das Thema Künstliche Intelligenz. Die neue Publikation „Künstliche Intelligenz im Labor“ von Spectaris und der Messe München zeigt, dass 82 Prozent der Hersteller eher die Vorteile und Chancen als die Nachteile und Risiken von Künstlicher Intelligenz im Labor sehen. Die Studie kann hier heruntergeladen werden.

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