Antikörper Internet vereinfacht die Antikörper-Suche
Zwischen 300 000 und 500 000 Antikörper sind derzeit auf dem Markt erhältlich. Das Internet hilft dabei, in diesem Heuhaufen die Nadel zu finden. Der LaborPraxis-Kooperationspartner antikoerper-online hat für viele Anwendungen das richtige Protein.
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Bei der Suche nach Ursache und Heilung von Krankheiten wie Krebs, Rheuma oder Arteriosklerose stand bisher die Untersuchung des Erbguts von Lebewesen im Zentrum der medizinischen Forschung. Dieser Fokus hat sich geändert: Derzeit bildet die Proteomik einen Forschungsfokus der Biotechnologen. Hierbei geht es darum, die Rolle einzelner Proteine im Zellstoffwechsel zu identifizieren und ihre Aufgabe in Krankheitsverläufen zu typologisieren.
Ein wichtiges Hilfsmittel beim Studium einzelner intra- und interzellulärer Prozesse stellen Antikörper dar. Sie eignen sich, um Proteine zu identifizieren, zu blocken oder ihr Vorkommen oder Fehlen nachzuweisen. Die Herausforderung für Wissenschaftler ist die Wahl des richtigen Antikörpers: Denn ein Antikörper muss nicht nur exakt auf das zu untersuchende Protein passen, sondern gleichzeitig einige weitere Randbedingungen erfüllen, damit er in einem wissenschaftlichen Experiment erfolgreich zur Anwendung kommen kann. Die Herkunft des Antikörpers (sog. Wirt), seine Nachweiseigenschaften für unterschiedliche Nachweisverfahren (Anwendungen) spielt ebenso eine Rolle wie seine Verträglichkeit mit der untersuchten Zelle (Reaktivität) und seine gewünschte oder nicht gewünschte Verbindung mit Nachweissubstanzen (Konjugaten).
Vermutlich sind derzeit 300 000 und 500 000 unterschiedliche Antikörper kommerziell erhältlich und werden weltweit hergestellt und vertrieben. Der Markt steht trotz dieser großen Zahl erst am Anfang, da die Zahl der in Lebewesen zu untersuchenden unterschiedlichen Proteine in die Millionen geht.
Katalog-Suche mit Nachteilen
Den richtigen Antikörper für die eigene Forschungsfrage zu finden, gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Darüber hinaus sind die Informationen, die zu den kommerziell angebotenen Produkten sofort zur Verfügung stehen, oft stark limitiert bzw. schwanken stark von Hersteller zu Hersteller. Wissenschaftler beschäftigen sich mittlerweile in vielen Teildisziplinen der Medizin und der Biologie mit den Proteomiks, und durchweg stößt man immer wieder auf die gleiche Klage: Den richtigen Antikörper aus einem Dickicht von Angeboten herauszufiltern zählt zu den schwierigsten Aufgaben eines Proteinerforschers.
Dies liegt nicht nur an der Komplexität der Materie, sondern auch an verschleierten Produktions- und Distributionswegen einer heute bereits mehrere hundert Unternehmen umfassenden, globalen Herstellung und Verteilung der in nur wenigen Mikrogramm abgefüllten Antikörper.
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