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Zentrifuge Komfortabel zentrifugieren bei geringem Platzbedarf

Autor / Redakteur: Mehran Khajooei* / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Hohe Drehzahl und Einsatzflexibilität sowie eine einfache Handhabung – dies sind aus Sicht des Anwenders die wichtigsten Merkmale einer Zentrifuge. Mit den Rotoroptionen einer Mehrzweck-Tischzentrifuge und der Stellfläche einer Mikrozentrifuge bietet Eppendorf ein neues Gerät für Routine- und Spezialaufgaben an.

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1 Durch ihre Grundfläche von 33 x 42 Zentimeter beansprucht die Centrifuge 5430 nur eine geringe Standfläche im Labor.
1 Durch ihre Grundfläche von 33 x 42 Zentimeter beansprucht die Centrifuge 5430 nur eine geringe Standfläche im Labor.
( Archiv: Vogel Business Media )

Eine Zentrifuge hat gerade in biologischen Laboratorien eine zentrale Funktion: bestehen die untersuchten Proben doch fast immer aus Lösungen verschiedener Feststoffe in Flüssigkeiten. Interessant sind für die anschließende Analytik aber überwiegend die Feststoffe und daher müssen sie in der Regel von der Flüssigkeit abgetrennt werden. Zentrifugen sind hier bei der Probenvorbereitung nicht mehr wegzudenken.

Bei Eppendorf blickt man auf mehrere Jahrzehnte Entwicklungs-Know-how im Zentrifugenbau zurück. Als Nachfolgemodell der erfolgreichen Centrifuge 5417 C bestimmt, entwickelte Eppendorf die 30-Platz-Zentrifuge 5430 mit der Vorgabe, ein kleines Mehrzweckmodell zu schaffen.

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Dabei ist es den Ingenieuren bei Eppendorf gelungen, die Merkmale von Mikrozentrifugen in Sachen Geschwindigkeit und Bedienung deutlich zu erweitern. Mit 30 130 x g und weiterentwickelter Ergonomie für eine einfache Handhabung ist die Centrifuge 5430 die kleinste verfügbare Zentrifuge zum Zentrifugieren von MTP- und PCR-Platten sowie von 15-ml- und 50-ml-Falcon-Gefäßen.

Die zur Verfügung stehenden Rotortypen – einschließlich aerosoldichter und PTFE-beschichteter Rotoren – werden den Anforderungen unterschiedlicher Forschungsanwendungen gerecht und eignen sich auch für den Routineeinsatz, z.B. in Krankenhauslabors. Mit einer niedrigen Zugriffhöhe von 25 Zentimeter und einer Mikrozentrifugen-Grundfläche von 33 x 42 Zentimeter wird nur eine geringe Laborfläche beansprucht.

Große Rotorenauswahl bringt Flexibiltät

Mit der Möglichkeit, in einem von acht Rotortypen praktisch jede Art von Gefäß oder Platte aufnehmen zu können, eignet sich die Zentrifuge für verschiedenste Anwendungen.

Der standardmäßige 30-Platz-Rotor für 1,5/2,0-ml-Reaktionsgefäße ist beispielsweise sowohl aerosoldicht als auch beschichtet; mit dem 24-Platz-High-Speed-Rotor, ebenfalls aerosoldicht und beschichtet, können 24 Eppendorf 1,5-ml-Safe-Lock-Reaktionsgefäße oder 3810X-Gefäße bei bis zu 30 130 x g zentrifugiert werden. Gerade in der PCR werden als Probengefäße aber auch häufig MTP- oder PCR-Platten genutzt. Mit dem optionalen Ausschwingrotor können auch diese Proben mit der Centrifuge 5430 bearbeitet werden.

Auch für Sonderfälle wie die Zentrifugation von Spin Columns aus Nukleinsäurereinigungssätzen wird ein spezieller Rotor angeboten. Diese Spin Columns müssen in offenen Gefäßen zentrifugiert werden. Der über 24 Plätze verfügende Kit-Rotor ist hierzu speziell mit einem verlängerten Rand versehen, der die Deckel der offenen Gefäße hält und so ein einfaches Arbeiten ermöglicht. Das aufwändige Abschneiden der Gefäßdeckel vor der Verwendung oder das Einsammeln der beim Zentrifugieren abgerissenen Deckel entfällt hiermit.

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