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Zentrifuge

Komfortabel zentrifugieren bei geringem Platzbedarf

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Neuer Standard gewährleistet einfache und intuitive Bedienung

Damit das Instrument optimal auf die Präzisionsanwendung eingestellt werden kann, können viele Programmier- und Einstellmöglichkeiten vorgenommen werden.

Das menügesteuerte Bedienfeld der Eppendorf-Zentrifuge ist das Ergebnis einer umfangreichen Ergonomie-Studie und basiert auf einem neuen, vom deutschen Zentrum für Mensch-Maschine-Interaktion (ZMMI) entwickelten Bedienstandard. Grundbedienfunktionen wie Start/Stopp, Kurzzeitzentrifugation und Deckelentriegelung befinden sich auf der rechten Seite des Bedienfelds. Untergeordnete Funktionen hingegen, vorwiegend die Menü-Navigation, befinden sich auf der linken Seite.

Volltextmeldungen auf dem großen graphischen LC-Display mit Hintergrundbeleuchtung zeigen die aktuellen Geräteeinstellungen und die vier Zentrifugierparameter an: Zentrifugierdauer, g-Kraft oder Drehzahl, Soft Ramp und „at set rpm“. Diese gibt an, ob der Countdown der Laufzeit sofort beginnt oder erst dann, wenn 95 Prozent der erforderlichen g-Kraft oder Drehzahl erreicht worden sind.

Sowohl routinemäßige als auch spezielle Zentrifugieraufgaben lassen sich einfach ausführen. Ein schneller Zugriff auf die häufig benötigten Programme ist über die fünf nummerierten Programmtasten möglich. Parameter für bis zu 45 weitere Programme können gespeichert werden. So ist eine Vielzahl individueller Nutzerkonfigurationen leicht verfügbar. Darüber hinaus ermöglicht die Speicherung von Programmnamen mit bis zu 20 Zeichen eine fehlerfreie Programm-Identifizierung. Durch vier zur Auswahl stehende Menüsprachen wie Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch ist das Gerät in vielen Ländern der Welt einsetzbar.

Durch die hohe Drehzahl von 30 130 x g bei Verwendung des speziellen High-Speed-Rotors werden die Zentrifugierzeiten verkürzt. Ein schnelles Anlaufen und Abbremsen spart weitere Zeit. Ist jedoch sanftes Anfahren oder Abbremsen notwendig, dann lässt sich dies über die Menüoption „Soft Ramp“ aktivieren.

Trotz ihrer hohen Drehzahl ist der Betrieb der neuen Zentrifuge sehr leise. Nach Laufende, wenn der Rotor stoppt, öffnet sich der Deckel automatisch (bis etwa 10 Grad). Ein Erwärmen der Proben wird somit verhindert. Diese Funktion kann jedoch bei Bedarf deaktiviert werden.

Sicherheit von Anwender und Probe groß geschrieben

Um höchstmögliche Sicherheit für den Anwender wie auch für die Proben zu gewährleisten, erkennt die Centrifuge 5430 automatisch einen neuen Rotor, zeigt dessen Namen im Display an und begrenzt die g-Kraft oder Drehzahl, damit die zulässigen Maximalwerte für den jeweiligen Rotor nicht überschritten werden.

Weitere Sicherheitsmerkmale sind eine automatische Deckelverriegelung bei Schließen des Deckels, Zweipunkt-Rotordeckelverschraubung und Unwuchterfassung. Die Unwuchterfassung sorgt dafür, dass die Zentrifugation bei einer asymmetrischen Bestückung des Rotors automatisch gestoppt wird. Schäden können so verhindert werden. Ein Signalton und eine Fehlermeldung weisen den Nutzer auf die Ursache des Problems hin.

Kennzeichnung der Rotoren vereinfacht die Arbeit

Die drei verschiedenen aerosoldichten Rotoren sind zur einfachen Erkennung alle durch einen roten Ring und einen passenden roten Drehknopf am Rotordeckel gekennzeichnet. Das ermöglicht einen sicheren Gebrauch, beispielsweise beim Zentrifugieren infektiöser Proben, da bei diesen Rotoren stets der passende Deckel verwendet werden muss, um den Aerosolschutz zu gewährleisten. Drei der acht für die Centrifuge 5430 erhältlichen Rotoren sind mit einer speziellen Teflon-Beschichtung versehen, die eine hohe chemische Beständigkeit und damit eine maximale Haltbarkeit bei Anwendungen wie der Phasentrennung von Phenol/Chloroform-Auszügen bietet. Außerdem können für eine einfachere Reinigung bei teflonbeschichteten Rotoren aggressive Lösungsmittel eingesetzt werden.

*M. Khajooei, Eppendorf AG, 22331 Hamburg

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