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Total Cost of Ownership
Kriterien beim Laborgerätekauf: Wann sich der Modellwechsel lohnt

Ein Gastbeitrag von Prof. Johann Gregori, Hochschule Offenburg 5 min Lesedauer

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Irgendwann erreicht jedes Laborgerät sein Ende. Dann stellt sich die Frage: Einfach „das gleiche Gerät“ nochmal kaufen? Oder die Gelegenheit nutzen und ein komplett anderes Fabrikat anschaffen? Eine Entscheidung zwischen Gewohnheit, Kosten und Innovationspotenzial. Dieser Praxisleitfaden für Laboranten und Führungskräfte soll helfen.

Abb.1: Im analytischen Labor finden sich Geräte von hohem Wert. Was jedoch oft nicht berücksichtigt wird, sind die tatsächlichen Kosten einer Geräteanschaffung, die Total Cost of Ownership. Darin fließen auch Faktoren wie Schulung, IT und Innovationspotenzial mit ein. (Symbolbild)(Bild: ©  tilialucida - stock.adobe.com)
Abb.1: Im analytischen Labor finden sich Geräte von hohem Wert. Was jedoch oft nicht berücksichtigt wird, sind die tatsächlichen Kosten einer Geräteanschaffung, die Total Cost of Ownership. Darin fließen auch Faktoren wie Schulung, IT und Innovationspotenzial mit ein. (Symbolbild)
(Bild: © tilialucida - stock.adobe.com)

In pharmazeutischen Laboren sind Analysegeräte zentrale Investitionsgüter mit unmittelbarem Einfluss auf Qualität, regulatorische Konformität und betriebliche Effizienz. Während bei der Beschaffung häufig der Fokus auf den reinen Einkaufspreis gelegt wird, entscheidet in der Realität die Total Cost of Ownership (TCO) über den tatsächlichen wirtschaftlichen Nutzen.

Besonders im regulierten Umfeld sind neben den reinen Gerätekosten auch weitere Kosten relevant, etwa für Validierung, Methodentransfer, Datenarchivierung, Schulung und Systemintegration. Der folgende Beitrag beleuchtet anhand praxisnaher Szenarien, welche strategischen und operativen Überlegungen in die TCO-Bewertung einfließen sollten – insbesondere bei der Wahl zwischen einem bewährten Gerätetyp und dem Umstieg auf ein neues Fabrikat.