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Die Unsicherheit über den weiteren Krankheitsverlauf nach Pap IIID gehörte zu den unbefriedigendsten Aspekten der gynäkologischen Praxis überhaupt.
Prognosesicherheit ante portas
Wie jedoch seit einigen Jahren bekannt ist, weist das bloße Vorhandensein des L1-Kapsidproteins von HPV darauf hin, dass das Immunsystem die erkrankten Zellen erfolgreich bekämpfen kann. Die Erkenntnis hat Tür und Tor geöffnet für die sichere Prognose mit cytoactiv. Der von cytoimmun diagnostics aus Pirmasens entwickelte einfache und sichere Labortest weist L1 nach und lässt so eindeutig unterscheiden, welche Veränderungen sich von alleine zurückbilden werden und wo hingegen akuter Handlungsbedarf besteht. Studien haben ergeben, dass ein negatives cytoactiv-Ergebnis mit 97-prozentiger Sicherheit eine Progression beinhaltet, was eine Operation indiziert. Bei einem positiven Ergebnis hingegen kommt es in 86 von 100 Fällen zur Remission – die betroffenen Zellen weiter zu beobachten, ist hier der probate Weg.
Unnötige Operationen vermeiden
Von dieser neu gewonnenen Prognosesicherheit auf Basis einer klaren Ja- oder Nein-Antwort aus dem Labor profitieren alle Beteiligten. Wird ein eindeutiger Handlungsbedarf festgestellt, verliert man nicht durch unnötiges Warten kostbare Zeit. Der allenfalls vage definierte Ermessensspielraum zwischen Handeln und Abwarten fällt faktisch weg und damit eine für alle Beteiligten unsichere Situation bei der Auswahl der Behandlungsoption.
Überzeugende Studienergebnisse
Wie sicher die Aussagekraft von cytoactiv ist, wurde bereits in verschiedenen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Dazu gehören insbesondere die auf 191 histologische Präparate und einen Nachverfolgungszeitraum von mindestens fünf Jahren basierende Hariri/Hilfrich-Studie [1] sowie die Studie von Rauber et al. [2]. Bereits angelaufen ist darüber hinaus eine internationale Multi-Center-Studie, die sich auf die Erfahrungen in über zehn Ländern bezieht; die Ergebnisse hierfür werden Ende 2009 vorliegen.
Literatur
[1] Hilfrich R, Hariri J.: Prognostic relevance of human papillomavirus L1 capsid protein detection within mild and moderate dysplastic lesions of the cervix uteri in combination with p16 biomarker. Anal Quant Cytol Histol. 2008 Apr;30(2):78-82.
[2] Rauber D, Mehlhorn G, Fasching PA, Beckmann MW, Ackermann S.: Prognostic significance of the detection of human papilloma virus L1 protein in smears of mild to moderate cervical intraepithelial lesions. Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. 2008 Oct;140(2):258-62. Epub 2008 Jul 14.
*A. Becker, ars publicandi, 66976 Rodalben
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