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Marktübersicht: Laborwaagen
Die richtige Laborwaage finden – eine schwerwiegende Entscheidung

Von Christian Lüttmann 4 min Lesedauer

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Am Anfang vieler Analysen steht die Laborwaage. Doch was zeichnet eine gute Laborwaage aus? Worauf ist beim Kauf zu achten? Und was sind typische Bedienfehler? Wir geben eine Übersicht zu aktuellen Modellen und wichtigen Geräteparametern.

Abb.1: Welche Waage passt in mein Labor? Diese Marktübersicht soll bei der Suche nach der idealen Laborwaage helfen.(Bild:  © Joerch, © K3Star - stock-adobe.com)
Abb.1: Welche Waage passt in mein Labor? Diese Marktübersicht soll bei der Suche nach der idealen Laborwaage helfen.
(Bild: © Joerch, © K3Star - stock-adobe.com)

Jede gute Analyse beginnt mit der Probenvorbereitung. Und die umfasst unweigerlich das Erfassen von Mengen. Da Chemiker bis auf weiteres keinen Scanner für Stoffmengen haben, der ihnen exakt die Anzahl der Moleküle in Mol ausgibt, behilft man sich mit leichter zugänglichen Größen: Volumen und Masse. Während die Volumenmessung in vielen Fällen und dank hochentwickelter Pipettiersysteme der Standard ist, bleibt die Laborwaage ein unverzichtbares Gerät in jedem Labor. Denn wer auf eine gravimetrische Bestimmung setzt, der ist unabhängig von Stoffdichte und damit von Fehler-verursachenden Temperaturschwankungen im Arbeitsprozess.

Dass eine Waage mit der hochpräzisen Dosierung von Mikroliterpipetten mithalten kann, verdanken wir der technischen Weiterentwicklung der Geräte. Diese sind längst empfindlich genug, um auch im Mikrogrammbereich reproduzierbare Ergebnisse zu liefern – immer vorausgesetzt, dass die Anwender ordentlich mit den Geräten umzugehen wissen. Denn wer 50 Mikrogramm in einem mehrere hundert Gramm schweren Becherglas einwiegen möchte, darf keine allzu verlässlichen Resultate erwarten.