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Preise im Gesamtwert von 13.500 Euro

Labvolution Award: Bewerben Sie sich jetzt mit Ihrem Laboroptimierungsprojekt

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Auf der Labvolution 2019 geht es vom 21. bis 23. Mai an vielen Stellen um Workflows und deren Optimierung. Zum ersten Mal wird auch der Labvolution Award vergeben. Wir haben beim Messe-Veranstalter und der Jury nachgefragt, was es mit „Excellence in Lab Optimization“ auf sich hat.

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Bis zum 31. März können sich interessierte Einzelpersonen oder Laborgruppen für den Labvolution Award bewerben.
Bis zum 31. März können sich interessierte Einzelpersonen oder Laborgruppen für den Labvolution Award bewerben.
(Bild: Viktor Cap)

LABORPRAXIS: Herr Heinold, die dritte Auflage des Smartlabs, die neue Präsentationsform Lab-User-Dialogue und jetzt noch der Labvolution Award für Excellence in Lab Optimization. Sie setzen mit dem Labvolution-Konzept ganz auf das Labor der Zukunft.

Bernd Heinold: Ja, das Labor der Zukunft ist ein zentraler Aspekt der Labvolution. Das spiegelt sich auch in unserem Leitthema für 2019 wider: the integrated lab – das vernetzte Labor. Aber wir schauen natürlich nicht nur auf morgen, sondern auch auf die Gegenwart. Innovative Labortechnik und optimierte Labor-Workflows – darum geht es auf der Labvolution. Und damit wenden wir uns an Fachbesucher aus den Anwenderbranchen von Labortechnik, also an analytische Chemie, Life Sciences, Biotechnologie, Umwelt, Lebensmittel oder Medizin. Konsequent die Bedürfnisse der Anwender in den Mittelpunkt zu stellen, darauf liegt unser Fokus. Und deshalb haben wir solche Formate wie den Lab User Dialogue und eben den Labvolution Award ins Leben gerufen.

Bewerben Sie sich für den Labvolution Award 2019“Der LABVOLUTION AWARD zeichnet erfolgreiche Laboroptimierungen aus. Die besten Projekte gewinnen hochwertige Schulungen und Beratungsleistungen im Wert von mehr als 10.000 Euro. Hier können Sie sich direkt bewerben.Der Bewerbungsschluss für den Labvolution Award ist der 15. April.

Beim Lab User Dialogue ist der Name Programm. Hier bieten wir unseren Ausstellern die kostenfreie Möglichkeit, mit den Besuchern der Labvolution in einem ruhigen Workshopraum in unmittelbarer Nähe zur Ausstellung ins Gespräch zu gehen. Dort können neue Produkte oder Lösungen nicht nur gezeigt, sondern auch ausprobiert werden. Von diesem Format versprechen wir uns große Vorteile für die Anwender, weil es unter die Oberfläche geht. Im Lab User Dialogue soll es wirklich zu einer intensiven und fachlich fundierten Interaktion zwischen Anbietern und Anwendern kommen.

Bernd Heinold, Projektleiter der Labvolution: „Unser Ziel mit dem Labvolution Award ist es, dass Anwender von Anwendern lernen.“
Bernd Heinold, Projektleiter der Labvolution: „Unser Ziel mit dem Labvolution Award ist es, dass Anwender von Anwendern lernen.“
(Bild: Deutsche Messe)

Auch das Smartlab zeigt sich 2019 noch einmal interaktiver. Das gilt zum einen für das Smartlab selbst. Die Mitarbeiter kommunizieren auf vielfältige Weise mit den Geräten. So kommen Smart Glasses, Touchbeamer, Sprachsteuerung, Robotik und erstmals auch eine Drohne zum Einsatz. Zum anderen gilt das aber auch mit Blick auf die Fachbesucher. Diese hatten in den vergangenen Jahren deutlich gemacht, dass sie nicht nur sehen und hören, sondern das Smartlab auch selbst erleben wollen. Neu ist deshalb das Smartlab Hands-on-Labor, in dem die Besucher selbst digitalisierte Workflows ausprobieren können - Brausepulver-Belohnung inklusive. Außerdem bekommen die Besucher die Möglichkeit, mithilfe von Virtual Reality ihr eigenes Smartlab zu gestalten.

LABORPRAXIS: Herr Gerstner, Sie sind mit Ihrem Unternehmen Geniu ausgewiesener Experte im Bereich der Laboroptimierung und eines der Mitglieder der Labvolution-Award-Jury. Was muss ich mir genau unter dem Labvolution Award – Excellence in Lab Optimization vorstellen?

Dr. Wolf-Christian Gerstner: Der Award wird an einzelne Führungskräfte, Laboranten/innen oder Laborteams vergeben, die ein erfolgreiches Laboroptimierungsprojekt durchgeführt haben. Die drei erstplatzierten Projekte erhalten Preise im Wert von 10.000, 2.500 und 1.000 Euro als Guthaben für Geniu‘s umfangreiches Schulungs- und Beratungsangebot speziell für Labore.

Die angebotenen Themen erstrecken sich über alle für das Labormanagement relevante Bereiche. Dazu zählen beispielsweise 5S und Lean im Labor, die Einführung von Kennzahlen, die Verringerung von Durchlaufzeiten und die ablaufoptimierte Planung von Laborneu- und umbauten.

Dr. Wolf-Christian Gerstner, Gründer des Beratungsunternehmens Geniu: „Die Gewinner des Labvolution Awards haben die Möglichkeit, ihr Labor mit unserer Unterstützung noch weiter zu optimieren und das volle Potenzial zu heben.“
Dr. Wolf-Christian Gerstner, Gründer des Beratungsunternehmens Geniu: „Die Gewinner des Labvolution Awards haben die Möglichkeit, ihr Labor mit unserer Unterstützung noch weiter zu optimieren und das volle Potenzial zu heben.“
(Bild: Geniu)

Um diese Themen erfolgreich und nachhaltig umsetzen zu können, setzt Geniu auf eine einzigartige und innovative Kombination von Weiterbildung und Beratung. Die Gewinner können dabei selber entscheiden, wie das Verhältnis zwischen Weiterbildung und Beratung ausgestaltet sein soll – von einer reinen Weiterbildung über eine Weiterbildung mit Unterstützung durch unsere erfahrenen Berater bis hin zur vollumfänglichen Unternehmensberatung. Ebenso können sie zwischen Online- und Präsenzkursen ausgewählt werden. Somit haben die Gewinner die Möglichkeit, ihr Labor mit unserer Unterstützung noch weiter zu optimieren und das volle Potenzial zu heben.

LABORPRAXIS: ...und wer kann sich bewerben, Herr Heinold?

Heinold: Der Labvolution Award richtet sich ausschließlich an Anwender. Das kann eine einzelne Person sein, eine Arbeits- oder Forschungsgruppe oder auch ein Labor. Und dann kommt es auf den Inhalt an. Wir sind gespannt, welche Projekte oder Lösungen das Rennen machen. Unser Ziel ist, dass Anwender von Anwendern lernen. Und da dürften die Gewinner des Awards ein gutes Beispiel sein, wie sich Arbeiten und Abläufe im Labor deutlich und nachhaltig verbessern lassen.LABORPRAXIS: Herr Beutel, auch Sie gehören der Jury des Labvolution-Awards an, sind daneben aber auch einer der Koordinatoren des Smartlabs. Wie passen Award und Smartlab zusammen?

Dr. Sascha Beutel: Labvolution Award und Smartlab ergänzen sich aus meiner Sicht in geradezu idealer Weise. In der Smartlab-Initiative versuchen wir ja, ein Konzept für das Labor der Zukunft zu entwickeln, in dem wir alle möglichen verfügbaren Technologien von Digitalisierung über Robotik bis 3D-Druck einer Evaluation in Bezug auf ihren Nutzen für die Laborarbeit unterziehen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten fließen dann in die Smartlab-Highlight-Präsentation auf der Labvolution ein und sollen Chancen und Risiken aufzeigen, vor allem aber eine Diskussion über die Zukunft der Laborarbeit anstoßen.

Dr. Sascha Beutel, Lehrstuhl für Technische Chemie an der Leibniz Universität Hannover: „Labvolution Award und Smartlab passen wunderbar zusammen, zeigen sie doch beide neue Wege für zukünftige Laborarbeit.“
Dr. Sascha Beutel, Lehrstuhl für Technische Chemie an der Leibniz Universität Hannover: „Labvolution Award und Smartlab passen wunderbar zusammen, zeigen sie doch beide neue Wege für zukünftige Laborarbeit.“
(Bild: Eberhard Franke)

Der Labvolution Award wiederum möchte Best practice-Beispiele für die Optimierung der Laborarbeit aus der realen Laborwelt auszeichnen. Hier sollen also Akteure ausgezeichnet werden, die so mutig sind die neuen Wege zu beschreiten, die auch wir mit dem Smartlab aufzeigen. Dies können z.B. Zukunftstechnologien sein, die die Bewerber in ihren Laboren einsetzen oder Digitalisierungskonzepte, die die papierbasierte Dokumentation überflüssig machen. Wir sind sehr gespannt auf die eingereichten Beiträge, die bestimmt sehr vielfältig sein werden. Die beiden Initiativen greifen also Hand in Hand und so macht es auch Sinn, die Award-Verleihung auf dem Smartlab-Stand durchzuführen.

Meine Herren, vielen Dank für das Gespräch.

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