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Netzwerklösung optimiert Gefahrstofflagerung

Lean Lab: Vernetzt für mehr Sicherheit

| Redakteur: Marc Platthaus

Abb.1: Durch die Vernetzung mit Cabi2net wird die Sicherheit beim Umgang mit Gefahrstoffen nochmals erhöht.
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Abb.1: Durch die Vernetzung mit Cabi2net wird die Sicherheit beim Umgang mit Gefahrstoffen nochmals erhöht. (Bild: Düperthal/Shutterstock)

Der Umgang mit Gefahrstoffen oder leichtentzündlichen Lösemitteln ist in vielen Laboren an der Tagesordnung. Nach wie vor wird allerdings oftmals nicht auf die optimale Lagerung geachtet. Eine vernetzte Lösung bringt hier nicht nur mehr Sicherheit sondern sorgt auch für Kostenreduktionen.

Ein Szenario, wie es in zahlreichen Laboratorien in der Welt täglich mehrfach vorkommt: Ein Labormitarbeiter benötigt für eine Synthese ein spezielles Lösungsmittel, das in einem Gefahrstoffschrank gelagert werden muss. Da aber im Labor mehrere Gefahrstoffschränke vorhanden sind, muss er sich erst auf die Suche nach dem gewünschten Lösungsmittel machen. Die Suche kostet Zeit und ist für den optimalen Laborablauf kontraproduktiv. Die Lösung Cabi2Net von Düperthal ermöglicht die zentrale Steuerung dieser Arbeitsabläufe. Es unterstützt mit aktuellen Kenndaten und intelligenter Vernetzung die effiziente Gestaltung der Wertschöpfungskette. Informationen können Endgeräte-unabhängig über ein Webinterface im Netz abgerufen werden. Das System ist skalierbar und ermöglicht durch Zusatzmodule die Einbindung zahlreicher Sensoren und Aktoren. Zusätzlich kann das Cabi2Net in die allgemeine Gebäudeautomatisierung eingebunden werden.

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Der Einsatz bietet Sicherheit in der aktiven Lagerung von Gefahrstoffen und Lösungsmitteln und setzt Ressourcen frei, die für Forschung, Entwicklung und Produktion genutzt werden können. Nachfolgend einige Features der Cabi2Net-Lösung:

  • Intelligente Hard- und Software;
  • Netzwerkschnittstellen;
  • Digitale und analoge Eingänge zur Auswertung von Sensoren für Füllstandsüberwachung, Temperaturkontrolle, Strömungsgeschwindigkeit usw.;
  • Digitale Ausgänge zum Schalten von Signallampen, akustischen Warngebern, Freigabe- oder Verriegelungsmechanismen;
  • Industriedisplays mit Touchfunktion, Visualisierung über Webbrowser oder Anzeige auf PC-Monitor sowie eine
  • individuelle Anpassung der Systemkonfiguration, dank verschiedener Benutzerebenen.

Durch die individuelle Bedienung über Tastatur, Maus oder Touchscreen kann jeder Anwender das für ihn beste Konzept wählen. Mithilfe der vernetzten Lösung sind alle Schränke, die im System registriert sind, separat ansteuerbar und erlauben eine elektronische Protokollführung in Echtzeit mit allen prozessrelevanten Informationen. Angeschlossen an ein LIMS und ERP lassen sich so die Verbräuche pro User und Projekt genau dokumentieren, was zu einem deutlichen Transparenzgewinn in der Labororganisation führt, bis hin zur automatischen Bestandsführung und Bestellung von fehlenden Lösungsmitteln. So lässt sich immer die Frage „Was und wie viel befindet sich wo?“ optimal beantworten.

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Interview: Eine vernetzte Lösung ist für alle sinnvoll

Erhöhte Sicherheit durch vernetzte Schränke

An vorderster Stelle bei der Lagerung von Gefahrstoffen steht aber nach wie vor die Sicherheit und auch hier kann die Cabi2Net-Lösung ihre Vorteile ausspielen. So lässt sich der Zugriff auf die Gefahrstoffschränke beschränken, sodass nur unterwiesene Mitarbeiter Zugang zum Schrankinhalt haben. Dies geschieht durch eine programmierbare Zugangskontrolle und klare Nutzerprofile mit entsprechenden Rechten. Ein solches systemgesteuertes Arbeiten mit Identifizierung und Türentriegelung bedeutet definierten Arbeitsschutz und erhöht darüber hinaus die Rechtssicherheit im Schadensfall, so sind beispielsweise die Nachweise über Unterweisung von internen und externen Mitarbeitern digital abrufbar. Doch selbst geschulte Mitarbeiter haben nicht immer alle relevanten Sicherheitsinformationen von Substanzen parat. Hier helfen digital abgelegte Sicherheitsdatenblätter und Unterweisungen, die jederzeit abrufbar sind.

Eine lückenlose Dokumentation der verwendeten Gefahrstoffe und Einlagerungspläne ist nicht nur für die Laborlogistik ein wichtiger Aspekt. Sie erhöht selbstverständlich auch die Sicherheit jedes einzelnen Mitarbeiters, da der Umgang mit gefährlichen Stoffen deutlich transparenter wird. Der vernetzte Sicherheitsschrank bietet durch plattformunabhängige, mobile Verfügbarkeit aller Informationen eine optimale Nutzung von Gefahrstoffen und Lösungsmitteln. Das Ausschöpfen dieser Potenziale führt zu stabileren und schlankeren Prozessen – im Sinne des Lean-Lab-Konzepts.

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