Mais-Schädling lässt Wurzeln wuchern (Wissenschaftsbild des Tages)
Milliarden von Nervenzellen sind im Gehirn miteinander verbunden und verarbeiten ständig Signale, sodass wir Erinnerungen abrufen oder unseren Körper bewegen können. Um dieses komplizierte Netzwerk zu verstehen, muss man genau untersuchen, wie diese Nervenzellen angeordnet und miteinander verbunden sind. Dafür haben Forscher des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) und von Google Research eine neue Mikroskopiemethode entwickelt. Mit „Liconn“ steht nun ein neues Tool für Wissenschaftler zur Verfüung, das dabei hilft, dieses biologische Puzzle zusammenzusetzen.
Herkömmliche Lichtmikroskope sind in ihrer Auflösung klassischerweise auf etwa 250 bis 300 Nanometer begrenzt. Die neue Methode erhöht die effektive Auflösung um das 16-fache und erreicht eine Auflösung von besser als 20 nm.
Das Bild zeigt eine mit Liconn erstellte 3D-Darstellung von Beispielzellen aus dem primären somatosensorischen Kortex einer Maus – einer Hirnregion, die Berührungs- und Körperpositionsempfindungen verarbeitet.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 15.5.2025 (Bild: Tavakoli, Lyudchik et al./Nature)

