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Marktübersicht Quadrupol-Massenspektrometer
Massig Analytik-Power: Geräte-Guide für QMS

Von Christian Lüttmann 4 min Lesedauer

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Welches Quadrupol-Massenspektrometer passt zu Ihren Anforderungen? Wir stellen aktuelle Technologien vor und geben Tipps für die Auswahl des nächsten QMS. Von der Wahl der Ionenquellen bis zu „weichen“ Aspekten wie Nachhaltigkeit und Wartung.

Aus einem Massenspektrum lassen sich Analyten qualitativ und quantitativ rekonstruieren. (Symbolbild).(Bild:  © Agnieszka; © logos2012 - stock.adobe.com)
Aus einem Massenspektrum lassen sich Analyten qualitativ und quantitativ rekonstruieren. (Symbolbild).
(Bild: © Agnieszka; © logos2012 - stock.adobe.com)

Die Anforderungen an die instrumentelle Analytik steigen stetig. Ob beim Nachweis von Pestiziden, Arzneimittelrückständen oder PFAS: Labore müssen Substanzen im Spurenbereich nachweisen. Quadrupol-Massenspektrometer (QMS) haben sich dabei als Arbeitspferde der modernen Analytik etabliert.

QMS vs. TOF

Die Stärke der Quadrupol-Technologie liegt u. a. in ihrer hohen Selektivität und ihrem dynamischen Bereich, der über mehrere Größenordnungen stabil ist – vom ppt- bis in den ppm-Bereich. Damit ist sie den meisten Time-of-Flight (TOF)-Systemen überlegen. Auch in puncto Benutzerfreundlichkeit hat ein QMS i. d. R. die Nase vorn: Es ist meist einfacher zu bedienen und – insbesondere im Hochdurchsatzbetrieb – robuster als ein TOF-Gerät. Die Geräte sind auch deutlich kompakter geworden und können zudem durch Features wie ein automatisiertes Probenhandling erweitert werden. Darüberhinaus stellen QMS typischerweise die kostengünstigere Alternative für die Quantifizierung in der Routineanalytik dar, während TOF-MS-Systeme aufgrund ihrer besseren Auflösung eher für die Qualifizierung und sowie die Non-Target-Analytik zum Einsatz kommen.