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Ausbildung in der Chemiebranche Mehr Ausbildungsplätze und gute Übernahmechancen

Quelle: Pressemitteilung Landesverband Chemische Industrie Rheinland-Pfalz 2 min Lesedauer

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Ein steigendes Angebot an Ausbildungschancen sowie eine sichere Übernahmechance in der gesamten Branche. Diese positiven Aussichten stammen von Ausbildungsbetrieben der Chemie-, Pharma- und Kunststoff verarbeitenden Branche in Rheinland-Pfalz. Jedes Jahr werden sie zur Lage der Berufsausbildung, des dualen Studiums und zu Förderprogrammen für junge Menschen befragt.

Die Ausbildung im Bereich Chemie, Elektronik oder IT bietet gute Übernahmechancen. Doch oft bekommen Betriebe zu wenig Bewerbungen.(Bild:  Chemieverbände Rheinland-Pfalz, Fotograf: Marcel Hasübert)
Die Ausbildung im Bereich Chemie, Elektronik oder IT bietet gute Übernahmechancen. Doch oft bekommen Betriebe zu wenig Bewerbungen.
(Bild: Chemieverbände Rheinland-Pfalz, Fotograf: Marcel Hasübert)

Eine Ausbildung im Bereich Chemie und Pharma lohnt sich. Das Ergebnis der diesjährigen Umfrage zur Ausbildungssituation in der rheinland-pfälzischen Chemie-, Pharma- und Kunststoff verarbeitenden Indus­trie zeigt: Die Ausbildungssituation bleibt stabil auf hohem Niveau. „Die Betriebe wissen, wie wichtig die Ausbildung des eigenen Nachwuchses am Standort ist“ ordnet Nils Winternheimer von der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) die Zahlen ein. „Viele Arbeitnehmer:innen gehen in den kommenden Jahren in den Ruhestand. Junge Fachkräfte stehen im gleichen Maße nicht zur Verfügung. Daher müssen wir unsere Möglichkeiten ausschöpfen und den jungen Menschen, die sich für eine Ausbildung in unseren Betrieben interessieren, den Weg ins Berufsleben ermöglichen.“

Stärkste Säule ist die duale Berufsausbildung

Die Betriebe haben ihr Angebot an Ausbildungsplätzen in diesem Jahr wieder erhöht, nachdem 2022 bereits das höchste Platzangebot seit zehn Jahren hatte. Von den rund 1.390 angebotenen Plätzen entfallen 1.132 auf die duale Berufsausbildung. Die Ausbildung zu hochqualifizierten Fachkräften bleibt damit die tragende Säule der Nachwuchssicherung. Ebenso stieg das Angebot an dualen Studienplätzen im Vergleich zum Vorjahr auf nun 133 Plätze.

Knapp 90 Prozent der Betriebe planen, ihre Angebote an Berufseinstiegen zu halten bzw. auszubauen – auch in einer Zeit, in der extrem hohe Energiekosten, Bürokratie und Überregulierung die Standorte belasten. „Die Chemiebetriebe sind nach wie vor verlässliche Ausbilder – trotz der heraus­fordernden wirtschaftlichen Lage in der Branche“, sagt Stefanie Lenze vom Ar­beitgeberverband Chemie Rheinland-Pfalz. „Das steigende Angebot zeigt, dass die Berufsausbildung für die Unternehmen die tragende Säule bei der Fachkräftesicherung bleibt.“

Gute Chancen für technische und naturwissenschaftliche Berufe

Fast alle der angebotenen Plätze wurden besetzt, doch besonders in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen – beispielsweise Chemikant, Elektroniker oder im IT-Bereich – gibt es nicht immer genügend Bewerbungen. Die Unternehmen spüren den demografiebedingten Rückgang bei den Schulabgängerzahlen.

Wer sich aber bewirbt und die Prüfungen erfolgreich beendet, wird in der Regel auch vom Betrieb übernommen. Dies zeigt die Übernahmequote von 94 Prozent. Von den übernommenen Ausgelernten erhalten wiederum knapp 90 Prozent ein Übernahmeangebot von über einem Jahr bzw. das Angebot einer unbefristeten Übernahme und somit eine langfristige Perspektive.

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