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Proteom

Menschliches Proteom komplett kartiert

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Seltene Proteinspezies im Proteom aufspüren

Die grösste Schwierigkeit bestand für die Wissenschaftler darin, die seltenen Proteinspezies aufzuspüren und Spektren von ihnen zu erhalten. Diese Schwierigkeit umgingen sie, indem sie Fragmente solcher Proteine synthetisch herstellten und danach die Messungen an diesen Kunstprodukten durchführten. Diese Spektren dienen nun als „goldener Standard“, um die entsprechenden Proteine in einer beliebigen Probe zu entdecken.

Am Projekt beteiligt waren Mitarbeiter von Ruedi Aebersold am Institut für molekulare Systembiologie an der ETH Zurich und verschiedene Vertreter des Institute for Systems Biology (ISB), das Aebersold mitbegründet hat. Das Projekt des Proteom-Atlas wurde einerseits finanziert über Gelder, die das ISB vom US National Health Institute erhielt. Ruedi Aebersold erhielt andererseits einen ERC Advanced Grant in Proteomik in der Höhe von 2,4 Mio Euro, die während fünf Jahren ausgeschüttet wurden.

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