Abb.1: A: Molekularer Aufbau von 1 mit „virtuell“ entkoppelten (~ 90°) F- und R-Einheiten. B: Löschmechanismus über ET-Prozess. Da solche Elektronentransferprozesse von der Entfernung zwischen Elektronendonator- (hier: R) und -akzeptoreinheit (hier: F) abhängig sind und die Effizienz mit zunehmender Distanz abnimmt, erlaubt die Entkopplung über nur eine Einfachbindung (schwarz) in 1 eine sehr starke Fluoreszenzverstärkung. C: Relative Absorptions- und Fluoreszenzspektren von 1 und den Hg2+- und Ag+-Komplexen. Durch die „virtuelle“ Entkopplung hat die Komplexierung von R nur einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Bandenlage und -form der Spektren von F. Das Flächenintegral der Emissionsspektren, das den Fluoreszenzquantenausbeuten der Spezies entspricht, verdeutlicht den Einfluss der Ladungsdichte des Ions – divalentes Hg2+ gegenüber monovalentem Ag+ – auf die Unterdrückung des ET-Prozesses und damit das Anschalten der Fluoreszenz. (Archiv: Vogel Business Media) 1/4 Zurück zum Artikel