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Metrohm Deutschland GmbH & Co. KG

http://www.metrohm.de/

07.05.2026

Neue ISO-Norm 18127 zur Überwachung von AOX und AOF in Gewässern mittels Combustion IC

Metrohm war an der Entwicklung dieses Standards für das Vorscreening von PFAS-Verunreinigungen beteiligt. Der Summenparameter AOX wurde bisher mittels Titration nach EN ISO 9562 oder EPA 1650 bestimmt. Dies erfasst jedoch nur Chlor, Brom und Jod – Fluor bleibt unberücksichtigt. Aufgrund zunehmender PFAS‑Belastungen besteht daher ein Bedarf an einem Vorscreening‑Parameter, der auch fluororganische Verbindungen abbildet. AOF (adsorbierbares organisch gebundenes Fluor) erfüllt diese Funktion und eignet sich besonders für die Analytik von Wasserproben.

Die neue ISO 18127, basierend auf DIN 38409‑59, beschreibt ein validiertes Verfahren zur Bestimmung von AOX und AOF mittels Combustion Ionenchromatographie (CIC). Damit lassen sich zusätzlich die Einzelparameter AOCl, AOBr und AOI bestimmen. Die Methoden sind für zahlreiche Wasserarten geeignet, darunter Grund‑, Oberflächen‑, Trink‑ und Abwasser sowie wässrige Eluate und Kühlwasser.

Organohalogene sind halogenierte organische Verbindungen, überwiegend anthropogenen Ursprungs, etwa aus Pestiziden, Kältemitteln oder Arzneimitteln. Viele dieser Stoffe und ihrer Abbauprodukte können ernsthafte Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt darstellen und bauen sich nur sehr langsam ab.

Die Überwachung von AOX, AOF und einzelnen Halogenfraktionen ist entscheidend, um die Wasserqualität sicherzustellen, Quellen zu identifizieren und die Wirksamkeit von AOX‑ und PFAS‑Entfernungsverfahren in der Wasseraufbereitung zu bewerten.

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