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Metrohm Deutschland GmbH & Co. KG

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09.06.2026

Neuer Blogbeitrag: Thermometrische Titration – das fehlende Puzzleteil

Nahezu jedes analytische Labor führt entweder manuelle Titrationen, photometrische Titrationen oder potentiometrische Titrationen durch. In diesem Blogbeitrag stellen wir eine weitere Art der Titration vor, von der Sie vielleicht noch nie gehört haben – die thermometrische Titration. Sie kann als das fehlende Puzzleteil im Bereich der Titration betrachtet werden.

Die thermometrische Titration (TET) basiert auf dem Prinzip der Enthalpieänderung (ΔH). Bei jeder chemischen Reaktion kommt es zu einer Enthalpieänderung, die wiederum eine Temperaturänderung bewirkt. Während einer Titration reagieren der Analyt und das Titriermittel entweder exotherm (Temperaturanstieg) oder endotherm (Temperaturabfall).

Bei der thermometrischen Titration gibt eine automatisch dosierende Bürette das Titriermittel mit konstanter Geschwindigkeit zu. Die durch die Reaktion zwischen Analyt und Titriermittel verursachte Temperaturänderung wird gemessen. Ein Knick in der Titrationskurve (Temperatur gegen das zugegebene Titriermittelvolumen) zeigt den Endpunkt an.

Dieser Blogbeitrag behandelt folgende Themen:

  • Was ist thermometrische Titration?

  • Was passiert während einer thermometrischen Titration?

  • Wieso sollte man die thermometrische Titration in Betracht ziehen?

  • Wie man eine thermometrische Titration durchführt

  • Titer- und Blindwertbestimmung

  • Beispiele von thermometrischen Titrationen


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