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Elementspektroskopie Mikrowellenplasma-Atomemissionsspektrometer mitStickstoffplasma als Anregungsquelle

Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

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Das neue Atomemissionsspektrometer 4100 MP-AESverwendet ein Stickstoffplasma als Anregungsquelle und erhöht damit auch die Laborsicherheit. (Bild: Agilent Technologies)
Das neue Atomemissionsspektrometer 4100 MP-AESverwendet ein Stickstoffplasma als Anregungsquelle und erhöht damit auch die Laborsicherheit. (Bild: Agilent Technologies)

Agilent Technologies hat im September das 4100 Mikrowellenplasma-Atomemissionsspektrometer (MP-AES) für die Elementspektroskopie weltweit vorgestellt. Das neue System verwendet ein Stickstoffplasma als Anregungsquelle – brennbare und teure Gase werden demnach nicht benötigt. Weil keine Gasflaschen benötigt werden und auch kein Nachschub von Gasen organisiert werden muss, eignet sich das 4100 MP-AES ideal auch für die vor-Ort-Analytik oder ein mobiles Labor. Daneben trägt es damit auch zur Erhöhung der Laborsicherheit bei. Zur Bestimmung von Gold und anderen wichtigen Metallen bietet das System niedrigere Nachweisgrenzen und einen bedeutend größeren Kalibrierbereich. Damit lassen sich Spuren schnell und einfach messen, darüberhinaus können zeitraubende Verdünnungen höher konzentrierter Proben entfallen

Durch Verwendung von robuster und bewährter Mikrowellentechnologie beweist ist das gerät sehr leistungsfähig: Das über ein Magnetfeld angeregte Mikrowellenplasma bietet im Vergleich zur Flammen-AAS einen deutlich größeren Arbeitsbereich, eine wesentlich schnellere Messung, Multielementfähigkeit und bessere Nachweisgrenzen, vor allem für die typischen „Lachgaselemente“, darüber hinaus lassen sich auch Schwefel und Phosphor bestimmen, was mit Flammen-AAS problematisch ist, betont Agilent.

Die anwenderfreundliche MP Expert–Software ist einfach zu bedienen und bietet zudem applikationsspezifische Applets („Apps“), mit dem ein Anwender eine fertige Methode laden und sofort mit den Messungen beginnen kann, ohne jede Justage oder Methodenentwicklung. Für die intuitive Softwareoberfläche ist nur minimales Training erforderlich.

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