Rotationsverdampfer damals und heute Mit dem richtigen Dreh
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Im Laboralltag ist das Abrotieren von Lösungsmittel eine Grundoperation. Die Entwicklung des Rotationsverdampfers liegt noch gar nicht so lange zurück. Von den Anfängen bis zu modernen Geräten ergibt sich eine Erfolgsgeschichte, die bis heute weitergeschrieben wird.
Jede Küche ist anders eingerichtet – von moderner Kochlandschaft mit Kücheninsel bis zur spartanisch gestalteten Kochnische in der Studenten-WG. Doch egal ob Luxusausstattung oder Sparversion, manche Geräte wie eine Herdplatte gehören in jeder Küche zur Standardausstattung. Ähnlich verhält es sich in Chemielaboren. Hier gehört der Rotationsverdampfer zu den Geräten, die in fast jedem Labor zu finden sind. Schließlich ist das Abziehen von Lösungsmitteln eine Routineaufgabe im Laboralltag.
Das Verdampfen ist eine Grundoperation in der Chemie, die schon seit Jahrtausenden von Menschen genutzt wird. So gehen Beschreibungen von Destilliergeräten bis zu 5500 Jahre zurück ins antike Mesopotamien. An dem Prozess selbst hat sich seitdem nichts geändert – schließlich beruht er auf einem physikalischen Prinzip: Dank unterschiedlicher Dampfdrücke lassen sich Stoffgemische durch kontrolliertes Erhitzen voneinander abtrennen. Im Vergleich zu den antiken Destillationen sind heutige Anwendungen natürlich wesentlich präziser und effizienter. Dies liegt vor allem an einer entscheidenden Verbesserung, die auf den US-amerikanischen Chemiker Lyman C. Craig zurückgeht.
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