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Mikrowellenaufschluss zur Probenvorbereitung
Mit Mikrowellen Batterie-Probleme lösen

Ein Gastbeitrag von Ulf Sengutta, Prokurist, CEM Mikrowellen-Labortechnik 6 min Lesedauer

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Zur Herstellung und Qualitätskontrolle von Lithiumbatterien ist die Reinheitsbestimmung entscheidend – von Elektrodenmaterialien sowie den Lithiumquellen. Das erfordert einen Probenaufschluss. Wie der binnen weniger Minuten per Mikrowellentechnik gelingt, zeigt dieser Beitrag.

Abb.1: Elektrodenmaterialien von Batterien müssen für die Elementanalyse zunächst aufgeschlossen werden.(Bild:  CEM)
Abb.1: Elektrodenmaterialien von Batterien müssen für die Elementanalyse zunächst aufgeschlossen werden.
(Bild: CEM)

Lithium wird als das weiße Gold der Elektrofahrzeuge bezeichnet. Denn ohne das Alkalimetall wäre die Energiewende mit Elektrifizierung des Verkehrssektors nicht möglich. Lithium-Ionen-Batterien begleiten uns überall, von unseren Telefonen über unsere Laptops bis hin zu unseren Uhren und Fahrzeugen sind diese Energiequellen zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden. Die Nachfrage nach Lithium und anderen Metallen, die für die Herstellung von Lithiumbatterien benötigt werden, ist entsprechend hoch und nimmt durch die wachsende Forderung nach mehr Elektromobilität weiter zu.

Von der NASA ins E-Auto

Die Lithiumbatterieindustrie wurde in den 1960er Jahren von der NASA auf den Weg gebracht. Im Jahr 1985 entwickelte der japanische Chemiker Akira Yoshino spezielle Lithium-Ionen-Akkus, was zu einer stabileren und sichereren Version der Batterietechnologie führte. 2019 wurde Yoshido dafür mit dem Chemie-Nobelpreis geehrt. Zu den Hauptproduzenten von Lithium gehören neben Australien, wo der Rohstoff vor allem aus dem Erzbergbau stammt, auch China, Chile und Argentinien. Während China vor allem als Importeur eine Rolle spielt, findet sich das Lithium in Chile und Argentinien in so genannten Salaren in Salzwüsten.