Mitochondrien und Mikrozephalie (Wissenschaftsbild des Tages)
Wissenschaftler der Tufts University haben winzige lebende Neurobots aus Froschzellen entwickelt, die komplexe Bewegungen mit einfachen neuronalen Netzwerken zeigen. Das Forschungsteam startete mit Zellen aus frühen Embryonen des Afrikanischen Krallenfrosches. Sie entfernten Vorläufer-Hautzellen und ließen sie in einer Petrischale entwickeln. Dabei bildeten sich spontan kleine, kugelförmige Strukturen mit winzigen haarähnlichen Fortsätzen (Zilien).
Um die Neurobots zu schaffen, implantierten die Forscher Cluster neuraler Vorläuferzellen in das Zentrum der sich entwickelnden Struktur. Die implantierten Zellen reiften zu Neuronen heran und bildeten verzweigte Fortsätze – Axone und Dendriten – im Inneren und sogar zur äußeren Oberfläche der Bots.
Das Bild zeigt einen Neurobot, gefärbt, um mehrzilientragende Zellen hervorzuheben – mit kleinen Büscheln haarähnlicher Zilien um die Peripherie des Bots. Im Zentrum befinden sich die neuronalen Fortsätze von Dendriten und Axonen.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 25.3.2026 (Bild: Haleh Fotowat)

